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Busunglücke in NRW und Brandenburg

Auf dem Weg zu einem Kirchenfest verunglückt ein voll besetzter Bus auf einer Landstraße im Münsterland - mit tödlichen Folgen für eine Frau. Etwas glimpflicher geht ein Busunglück in Brandenburg aus.
Der verunglückte Bus liegt bei Tecklenburg in einem Feld.
 

Bei einem schweren Busunfall auf einer Landstraße im münsterländischen Tecklenburg ist am Sonntag ein weiblicher Fahrgast ums Leben gekommen. 21 Menschen wurden verletzt und kamen in Krankenhäuser, wie der Kreis Steinfurt mitteilte.

Der Pendelbus sollte Teilnehmer einer kirchlichen Großveranstaltung von einem Parkplatz im Ortsteil Ledde nach Tecklenburg bringen. Insgesamt waren 77 Menschen an Bord, als der Bus aus noch ungeklärter Ursache in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam und auf die Seite kippte.

Am Steuer saß eine 53 Jahre alte Busfahrerin. Sie blieb unverletzt. Unter den Insassen waren auch drei Kinder und zwei Jugendliche, wie die Polizei berichtete. Sie kamen ebenfalls ohne Verletzungen davon. In Tecklenburg feierten am Sonntag die Evangelischen Kirchenkreise Münster, Steinfurt-Coesfeld-Borken und Tecklenburg ein Fest aus Anlass des 500. Jahrestages der Reformation. Wegen der Veranstaltung waren viele Rettungskräfte in der Nähe gewesen und konnten den Unfallort schnell erreichen.

Auf dem Weg von Berlin nach Hamburg verunglückte am Sonntagabend ein mit rund 70 Menschen besetzter Reisebus. Wie die Polizeidirektion Neuruppin in Brandenburg mitteilte, wurde mindestens eine Frau schwer verletzt, darüber hinaus wurden mehrere Menschen leicht verletzt.

Es bestehe der Verdacht, dass der Fahrer nicht fahrtüchtig gewesen sei und unter Medikamenteneinfluss gestanden habe, eine Blutprobe sei angeordnet.

Nach Informationen vom Abend hatte der Bus auf der A 24 zwischen Herzsprung und Dreieck Wittstock-Dosse zunächst ein Fahrzeug beim Überholen gerammt und dann ein weiteres rund 300 Meter vor sich her geschoben. Dessen Fahrerin wurde schwer verletzt. Dann geriet der Bus nach rechts über den Fahrbahnrand hinaus und musste in Schräglage abgestützt werden, um nicht umzustürzen. Wie ein Polizeisprecher weiter mitteilte, handelt es sich um einen Flixbus, der aus Berlin über Hamburg nach Kiel fahren wollte.