München
Kriminalität

Nach Flucht mit Geldtransporter: Verdächtiger hatte wohl Komplizen

Der Fahrer eines Geldtransporters, der in München mit mehr als einer Million Euro stiften gegangen ist, konnte wohl auf die Hilfe eines Komplizen bauen.
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Der Fahrer eines Geldtransporters, der in München mit mehr als einer Million Euro stiften gegangen ist, konnte wohl auf die Hilfe eines Komplizen bauen. Symbolfoto: Robert Schlesinger/dpa
Der Fahrer eines Geldtransporters, der in München mit mehr als einer Million Euro stiften gegangen ist, konnte wohl auf die Hilfe eines Komplizen bauen. Symbolfoto: Robert Schlesinger/dpa
Der Fahrer eines Geldtransporters, der in München mit mehr als einer Million Euro stiften gegangen ist, konnte wohl auf die Hilfe eines Komplizen bauen.

"Aller Wahrscheinlichkeit nach hatte er einen Mittäter", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I am Dienstag. Dieser sei aber noch unbekannt.

Der 26 Jahre alte Fahrer steht im Verdacht, sich am Donnerstag in München mit seinem Geldtransporter abgesetzt zu haben, während sich seine beiden Beifahrer für kurze Zeit in einer Bank aufhielten.

Nur wenige Hundert Meter weiter war der Serbe nach Erkenntnissen der Polizei in einen Fluchtwagen umgestiegen. Die Fahndung in Deutschland blieb zunächst erfolglos, die ungarische Polizei konnte ihn aber am Freitag an der ungarisch-serbischen Grenze festnehmen.

"Vermutlich hatte er die 1,1 Millionen Euro bei der Festnahme nicht bei sich", sagte die Behördensprecherin. Dies sei aber noch nicht endgültig geklärt.

Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen die Auslieferung nach Deutschland beantragt. Warum der Mann, der der Polizei wegen Eigentums- und Körperverletzungsdelikten bekannt war, als Geldtransportfahrer arbeitete, ist weiterhin unklar.
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