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Legalisierung? Gesundheitsministerin Huml warnt vor Cannabis-Freigabe

Zerwürfnis bei den Jamaika-Gesprächen? Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) spricht sich klar gegen eine Legalisierung von Cannabis aus.
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Zerwürfnis  bei den Jamaika-Gesprächen? Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) spricht sich klar gegen eine Legalisierung von Cannabis aus. Foto: Matt Masin/Orange County Register via ZUMA/dpa
Zerwürfnis bei den Jamaika-Gesprächen? Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) spricht sich klar gegen eine Legalisierung von Cannabis aus. Foto: Matt Masin/Orange County Register via ZUMA/dpa
Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat mit Blick auf die Jamaika-Sondierungen eindringlich davor gewarnt, den Konsum von Cannabis zu verharmlosen.

Huml sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Wer eine Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken fordert, ignoriert das Gesundheitsrisiko bei einem Konsum dieser Droge. Das ist verantwortungslos. Insbesondere bei jungen Menschen darf nicht der Eindruck entstehen, dass der Konsum von Cannabis völlig harmlos ist." Das Gegenteil sei nämlich der Fall.


Cannabis? Nur für kranke Menschen

Die Ministerin wies auf die Gesundheitsgefahren des Kiffens hin. "Möglich sind sowohl psychische als auch körperliche Folgeerkrankungen. Insbesondere ein früher Einstieg in den Cannabis-Konsum kann dauerhafte Folgeschäden nach sich ziehen."

Bayern werde deshalb auch künftig an seiner klaren Linie gegen die Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken festhalten. Zu begrüßen sei allerdings, dass es Cannabis auf Rezept für Schwerkranke zu medizinischen Zwecken gebe.
Bei den Sondierungen zu einer Jamaika-Koalition von CDU, CSU, FDP und Grüne hatte sich in der vergangenen Woche gezeigt, eine Freigabe von Cannabis, wie dies Grüne und FDP befürworten, bei CDU und CSU auf Widerstand stößt. Dies müsse noch weiter diskutiert werden, sagte Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner.
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