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Lebensmittelrückruf: Schimmelpilzgift in getrockneten Feigen festgestellt

Die getrockneten Feigen eines niedersächsischen Unternehmens, die auch in Bayern gekauft werden können, enthalten zu viel vom Schimmelpilzgift Ochratoxin.
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Das Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt vor dem Verzehr von getrockneten Feigen von einem niedersächsischen Unternehmens. Foto: Pixabay
Das Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt vor dem Verzehr von getrockneten Feigen von einem niedersächsischen Unternehmens. Foto: Pixabay
Vor dem Verzehr von getrockneten Feigen eines niedersächsischen Unternehmens wird gewarnt. Bei Untersuchungen sei ein zu hoher Gehalt des Schimmelpilzgifts Ochratoxin A festgestellt worden, hieß es im Internetportal lebensmittelwarnung.de des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Montag.

Dabei geht es um "Simply Sunny"-Feigen der Kavo Produktions GmbH in Seevetal. Betroffen von der Warnung sind Kunststofftüten mit 250 Gramm Inhalt, dem Mindesthaltbarkeitsdatum Juli 2018 und der Chargennummer 39677. Die Feigen werden außer in Niedersachsen auch in Bayern, Brandenburg, Sachsen und Schleswig-Holstein angeboten.


Deshalb schadet das Schimmelpilzgift dem Körper

Ochratoxin A kann sich nach Angaben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in der Niere anreichern. Schimmelpilzgifte könnten beim Menschen die Entstehung von Krebs begünstigen, Nieren- und Leber schädigen, das Immunsystem beeinträchtigen oder Durchfall und Erbrechen verursachen, warnt das BVL. Auch hohe Temperaturen beim Kochen, Braten und Backen zerstörten sie nicht.
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