Bis Mitte Dezember wird Wendt, der einst von Joe Cocker entdeckt wurde, mehr als 50 Konzerte geben.
Seit seinem ersten Album "The Art of Boogie-Woogie" (1991) hat der Künstler mehr als ein Dutzend weitere Alben herausgebracht. Joja - eigentlich Johan - Wendt steht für die Verknüpfung unterschiedlicher Genres. "Man muss die Dinge nicht so spielen, wie sie in den Noten stehen", sagte der Jazz-Fan, der in Fulda erneut Unterhaltungstalent bewies. Mal saß er schief nur auf zwei Beinen des Hockers, spielte verkehrt herum mit aufgelegten Handrücken oder gleich mit überkreuzten Armen auf zwei Instrumenten.
 Bei seiner musikalischen Reise machte Wendt immer wieder Stationen bei Klassikern wie Brahms, Mozart und Tschaikowsky, lieferte aber auch Ohrwürmer wie von Udo Lindenberg. Er eröffnete das Konzert mit der Seikilos-Notation, die als älteste überlieferte Notenschrift gilt. Dazu passend wählte er den Titel "Im Zeichen der Lyra" für sein neues Album, das am Freitag erscheint.
Zwischen den Stücken moderierte, erklärte und scherzte Wendt mit dem Publikum. "Musik ist ein tolles Kommunikationsmittel. Der Dialog mit dem Publikum ist mir enorm wichtig. Wenn ich Reaktionen von den Zuschauern bekomme, werde ich immer besser", sagte Wendt der Nachrichtenagentur dpa. Die Stücke und das Programm zu erläutern, erleichtere dem Publikum den Zugang zu seiner Musik. dpa

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