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Gillamoos-Volksfest

KT zu Guttenberg kritisiert Merkel und Schulz: Angst, dass sie sich "plötzlich umarmen"

Beim Gillamoos-Volksfest in Abensberg geht es um Wahlkampf. Guttenberg misst sich mit Schulz und Lindner - und fällt durch markante Sprüche auf.
Inmitten der "Gillamoos"-Besucher: Karl-Theodor zu Guttenberg, Wahlkampfhelfer der CSU. Foto: Peter Kneffel / dpa
 
von DPA
Keine drei Wochen vor der Bundestagswahl haben die Redner beim traditionellen Bierzelt-Wahlkampf in Niederbayern für ihre politischen Programme geworben. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz betonte am Montag in seiner Rede auf dem Gillamoos-Volksfest in Abensberg die Ungleichheit unter den Deutschen. Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) äußerte sich unter anderem zum Nordkorea-Konflikt und rief die Union zu einem klareren Profil gegenüber der SPD auf:

"Wir müssen darauf achten, dass die Menschen verstehen, wofür eine bürgerliche und konservative Politik steht", sagte er bei seiner Rede im Bierzelt. Sechseinhalb Jahre nach seinem Rückzug aus der Bundespolitik ist Guttenberg derzeit in Bayern für die CSU als Wahlkampfhelfer unterwegs.
Während der ersten Stunde des TV-Duells zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Herausforderer Martin Schulz (SPD) am Vorabend habe er gedacht, "wir müssen aufpassen, dass sich die beiden nicht plötzlich umarmen" und die Fusion von zwei großen Volksparteien verkünden, sagte Guttenberg. Der Umgang von SPD und CDU zeige, wie wichtig die CSU für die Union sei. "Es war und ist unsere Aufgabe, die Dinge beim Namen zu nennen", betonte er. Immer wenn in Europa und Deutschland eine Krise erkennbar gewesen sei, etwa die Euro- oder Flüchtlingskrise, habe die CSU mit ihrer Stimme für einen Aufwacheffekt in Berlin gesorgt.


Lindner übt Kritik am Duell

Neben zu Guttenberg, hielten unter anderem Cem Özdemir von den Grünen und Christian Lindner von der FDP Reden im Festzelt. Özdemir kritisierte unter anderem das Festhalten am Verbrennungsmotor. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner dagegen, machte sich für die Mittelschicht stark und sprach sich gegen ein festes Renteneintrittsalter aus.

Lindner kritisierte, beim TV-Duell sei es viel um Flüchtlinge und Manager gegangen. "Um diese zwei Pole." Es gebe dazwischen jedoch Millionen Menschen, die nicht bedürftig, aber auch nicht aus dem Gröbsten raus seien. "Diese Menschen haben sich gestern Abend doch gefragt: Wo war eigentlich ich?"

zum Thema "Bundestagswahl 2017"

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