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Klimawandel

Klimakiller Nummer eins: Ein Kind schadet Klima mehr als 24 Autos

Um den Klimawandel Einhalt zu bieten, empfehlen zwei Forscher aus Schweden eine ungewöhnliche Maßnahme.
Um den Klimawandel Einhalt zu bieten, empfehlen zwei Forscher aus Schweden eine ungewähnliche Maßnahme. Foto: Olesia Bilkei - Fotolia
 
Den Klimawandel stoppen, die Umwelt schützen - diese Ziele haben immer mehr Menschen. Doch was kann man ganz persönlich tun, um die Klimaziele zu erreichen? Zu einer ungewöhnlichen Antwort auf diese Frage kommen zwei Forscher der Schwedischen Lund Universität: Sie haben typische Produzenten von Kohlenstoffdioxid betrachtet und Einsparpotenziale verglichen. Ihre provokante These: Ein Kind weniger auf die Welt zu bringen ist das Beste, was Menschen für die Umwelt tun können.

Demnach "belasten" Kinder das Klimakonto der Eltern um durchschnittlich 58,6 Tonnen CO2 pro Jahr. Im Vergleich dazu nehmen sich die 2,4 Tonnen Kohlenstoffdioxid, die ein durchschnittliches Auto pro Jahr produziert, geradezu lächerlich aus. Dabei sind Autos immerhin auf Platz zwei der "Klimakiller".


Kein Kind, Auto, Flugzeug und Fleisch - die Empfehlungen der Forscher

Vier Maßnahmen, mit denen jeder Mensch den Ausstoß von Treibhausgasen verringern kann, empfehlen die Forscher: Ein Kind weniger auf die Welt bringen (58,6 Tonnen CO2 pro Jahr), auf ein Auto verzichten (2,4 Tonnen CO2 pro Jahr), keine Fernflüge nutzen (1,6 Tonnen CO2 pro transatlantischen Flug) und auf vegetarisch essen (0,8 Tonnen CO2 pro Jahr). Insgesamt könnte jeder Einzelne damit pro Jahr ungefähr 63 Tonnen CO2 einsparen.

Im Vergleich dazu seien andere Sparpotenziale fast zu vernachlässigen. Doch diese seien in der Öffentlichkeit und in den Medien viel präsenter. Unter anderem nennen die Forscher den Verzicht auf einen Wäschetrockner (0,21 Tonnen CO2 pro Jahr), Energiesparbirnen (0,1 Tonnen CO2 pro Jahr) oder der Umstieg auf ein E-Auto (1,15 Tonnen CO2 pro Jahr) oder Hybrid-Auto (0,52 Tonnen CO2 pro Jahr).
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