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Windows Phone: Goodbye Facebook!

Dass Apple (iOS) und Google (Android) den Smartphone-Markt unter sich aufgeteilt haben, ist kein Geheimnis. Und das wird auch erstmal so bleiben. Facebook sieht das genauso – und sagt Tschüss zu Windows. Aber nicht ganz.
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Windows 10 Update
Auf Smartphones ist Windows 10 noch kaum angekommen. Bild: Microsoft
Noch gar nicht allzu lange ist es her, da tendierte Windows Phone in Richtung zweistelliger Marktanteil. Dann kam der Absturz, insbesondere, weil das App-Angebot nicht mit den Branchengrößen Android und iOS mithalten konnte. Das hat sich nicht geändert, und wurde sogar noch schlimmer. Hinzu kam, dass das versprochene Update von Windows Phone (8.1) auf Windows 10 Mobile für viele Nutzer nie kam – und so verwenden auch heute noch rund 75 Prozent der Besitzer eines Windows-Smartphones eben nicht die aktuelle 10er-Version, sondern Windows Phone 8.1.

Und diese Plattform stirbt nun einen langsamen, aber immer schneller werdenden Tod. Schon in wenigen Tag werden die Apps für den Facebook Messenger nicht mehr funktionieren, der Empfang von Nachrichten wird eingestellt. Somit ist ein Facebook-Chat nur mehr über den Browser möglich. Bis weitere Faecbook-Apps auf Windows Phone begraben werden, dürfte also nur eine Frage der Zeit sein.

Im Gegensatz zur PC-Version von Windows 10 hat Microsoft das mobile Betriebssystem nicht über eine Art Zwangsupdate an die Kunden ausgeliefert, auch, weil viele Smartphones dafür nicht in Frage kommen. Ob das eigene Windows Phone berechtigt ist, verrät die App „Aktualisierungsratgeber“, die im Windows Store zu haben ist.

Der Technik-Michel meint:
Zwar sucht Microsoft gerade per Stellenanzeige neue Mitarbeiter für den Bereich Smartphones, bei Privatnutzern sind die Windows-Smartphones aber tot. Wer aktuell noch ein solches Gerät nutzt, sollte per Aktualisierungsratgeber prüfen, ob ein Update auf Windows 10 Mobile angeboten wird. Wenn nicht, wird es demnächst wohl Zeit für ein neues Smartphone. Und das wird bei den meisten nicht wieder ein Windows-Gerät sein. An dieser Entwicklung ist Microsoft allerdings zu großen Teilen selbst schuld.
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