Wie weit sind die Roboter schon?

Aktuell sorgt die ARD mit der Themenwoche „Zukunft der Arbeit“ für Aussehen. Filme, Diskussionen und Reportagen bestimmen das Programm. Mit einem kleinen Programm kann jeder die Zukunftssicherheit seines Jobs testen.
In vielen Berufen ist der Anteil der durch Roboter oder Computer möglichen Arbeit schon sehr hoch. Bild: ARD
 
von JOHANNES MICHEL

„Job-Futuromat“ heißt das Online-Programm der ARD. Ein interaktives Tool, mit dem sich herausfinden lässt, welche Tätigkeiten Maschinen schon heute ausüben können – und wie zukunftsfähig der eigene Job eigentlich ist. Die Daten basieren auf Angaben der Agentur für Arbeit, erfasst sind rund 4.000 der aktuell gängigen Berufe.

Definiert werden die Angaben als „Grad der Automatisierbarkeit“. Diese Prozentzahl entspricht dem Anteil der wesentlichen Tätigkeiten in einem Beruf, die an sich auch heute schon von Maschinen oder Computerprogrammen ausgeführt werden könnten. Dass Berufe, die einen hohen Grad der Automatisierbarkeit aufweisen, allerdings in den nächsten zehn bis 20 Jahren verschwinden werden, ist natürlich nicht gesagt. Denn: Oft stellt sich die Frage, ob die „Roboterisierung“ auch auf Akzeptanz stößt. Die jeweiligen Prozentsätze der Automatisierbarkeit basieren auf Tätigkeitsangaben.

Ein Beispiel: Laut Berufsbild „Einzelhandelskaufmann/-frau“ gehören zu den Aufgaben: Warenauszeichnung (automatisierbar: ja), Warenpräsentation (automatisierbar: nein), Einkauf und Beschaffung (automatisierbar: nein), Abrechnung (automatisierbar: ja), Kassieren (automatisierbar: ja), Kundenberatung (automatisierbar: nein), Verkauf (automatisierbar: nein), Warenannahme und Eingangskontrolle (automatisierbar: nein). Somit könnten Teile des Berufs, aber nicht alle Aufgaben von Robotern oder Computern erledigt werden.

Genug der Worte: Probieren Sie es doch einfach aus: www.job-futuromat.ard.de

zum Thema "Technik - Michel"






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