Wie sogar das Baby smart wird

Technik hält immer mehr Einzug, überall. Besonders beliebt ist der Begriff des Smart Home. Wie wäre es aber mit dem Smart Baby? Ein britisches Unternehmen hat dafür das perfekte Produkt im Angebot.
Der Pacif-i-Schnuller verbindet sich mit dem Smartphone und sendet die Körpertemperatur des Baby an eine App. Bild: Pacif-i
 
von JOHANNES MICHEL

Fiebermessen bei Babys ist eine unschöne Sache. Da sich die Temperatur schnell verändern kann, ist häufiges Messen notwendig. Um das Kind nicht immer aus dem Schlaf reißen zu müssen, hatte eine britische Mutter eine Idee: Warum nicht das Fieberthermometer direkt in den Schnuller integrieren? Herausgekommen ist der Pacif-i-Schnuller.

Erstmals vorgestellt wurde er auf der Consumer Electronics Show (CES) 2005 in Las Vegas. Per Bluetooth verbindet sich der Schnuller mit dem Smartphone beziehungsweise der darauf installierten App und sendet regelmäßig die gemessene Temperatur an das Smartphone. Außerdem gibt es einige weitere interessante Funktionen: Bei Medikamentengabe können diese in der App erfasst werden, sie erinnert außerdem an die korrekte Gabezeit per Push-Nachricht. Wer mehrere Kleinkinder hat, kann die App auch mit mehreren Schnullern betreiben. Ein in der Wohnung verlorener Schnuller lässt sich per Vibrationsfeedback orten. Mit dem integrierten Akku soll der Schnuller rund ein Jahr durchhalten.

Aktuell ist der smarte Schnuller nur über einen britischen Onlineshop zu beziehen. Umgerechnet kostet er rund 50 Euro. Wann und ob ein offizieller Marktstart in Deutschland erfolgt, ist bisher nicht bekannt.

Informationen zum Schnuller gibt’s auch im offiziellen Produktvideo:

zum Thema "Technik - Michel"






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