Spieglein, Spieglein ...

Technik ist gerade dann besonders gut, wenn man ihr die Talente auf den ersten Blick nicht ansieht. Wie einer „Schaltzentrale für das tägliche Leben“, wie der Hersteller es nennt. Neugierig?
An sich nur ein Spiegel, aber mit Mehrwert: Der Dirror. Bild: DGMK
 
von JOHANNES MICHEL

Okay, gleich heraus damit: Oft sind es die eher kleineren Präsentationen, die wirklich Neues enthüllen. So auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) am Stand von DGMK und IronShark. Denn dort war der Dirror zu sehen, auf den ersten Blick ein ganz gewöhnlicher Spiegel, der gut ins Flur, ins Schlafzimmer oder auch ins Bad passt. Auf den zweiten Blick wird aber sehr schnell klar: Der Spiegel kann mehr. Denn eigentlich handelt es sich um ein großes Display mit Touchfunktion, integrierten Lautsprechern sowie einer Sprachsteuerung.

Ermöglicht wird das durch das Betriebssystem Windows 10, das auf dem Spiegel mit allen Möglichkeiten wie bei einem Computer oder Tablet zur Verfügung steht. Ob Kalender, E-Mail, Wetter, Karten, Nachrichten, Aufgabenlisten, eine Pinnwand oder Videotelefonie. Über den Windows Store lassen sich auch Apps installieren, so dass die sozialen Netzwerke oder weitere typische App-Inhalte auf den Spiegeln wandern.

Zu haben ist der Dirror in drei Größen: S (30 x 20 Zentimeter), M (60 x 38 Zentimeter) und L (70 x 43 Zentimeter. Die Aufhängung kann dabei sowohl im Hoch- als auch im Querformat erfolgen. Preislich geht es für das kleinste Modell bei 600 Euro los, das Spitzenmodell kostet 1.400 Euro. Die Hersteller hoffen, nicht nur im Privatkundenmarkt, sondern besonders im Businessbereich, etwa bei Hotels, Fuß zu fassen.

Fazit
Im Vergleich zu Samsungs Kühlschrank mit Family Hub, den ich vorgestern hier im Blog vorgestellt habe, ist der Dirror geradezu ein Schnäppchen. Auch er kann zur zentralen Anlaufstelle für die Familie werden, mehrere Kalender verwalten, eine Pinnwand bereitstellen und vieles mehr. 

P.S.: Den Livebericht von der IFA in Berlin – ich war am 2. September den ganzen Tag auf dem Messegelände unterwegs, können Sie hier bei inFranken.de nachlesen.

zum Thema "Technik - Michel"






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