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Convertibles

Perfekte Mischung aus Tablet und Notebook?

Tablets verkaufen sich eher mittelprächtig, Convertibles und 2-in-1-Geräte dagegen sehr gut. Ein besonderer Vertreter ist hier das Lenovo Yoga Book. Ist es eine echte Alternative zum klassischen Notebook?
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Lenovo Yoga Book
Notebook einmal anders: Das Lenovo Yoga Book kann tatsächlich wie in echter Notizblock verwendet werden, sogar mit echtem Papier. Bild: Lenovo
Im vergangenen Jahr hat Lenovo ein Gerät vorgestellt, dass es in dieser Form bisher nicht gab. Das Lenovo Yoga Book ist vom Formfaktor her ein Notebook, da es sich aufklappen lässt. Im unteren Bereich, wo eigentlich die Tastatur sitzt, erscheint zunächst aber einmal gar nichts. Denn die Tastatur ist vollständig flach ausgeführt, die Fläche kann auch zum Zeichnen oder Schreiben mit dem mitgelieferten Bedienstift dienen.

Die Besonderheit ist zudem die Verfügbarkeit eines eingebauten LTE-Modems. Damit kann das Gerät überall ins Internet, die passende SIM-Karte mit Datentarif vorausgesetzt. Als Betriebssystem kommt wahlweise Android oder Windows 10 zum Einsatz, wobei das Yoga Book seine Stärken insbesondere mit Windows ausspielen kann – denn damit wird es zu einem echten Computerersatz. Nicht unbedingt geeignet ist es aber für Vieltipper, denn die flache Tastatur erfordert hier eine gewisse Eingewöhnung und taugt nur bedingt zum schnellen Tippen. Für alle, die einen Computer eher zum Surfen und ab und an für längere Texte benötigen, reicht das aber. Preislich werden zurzeit rund 650 Euro für das Modell mit LTE-Modem und 150 Euro weniger für das reine WLAN-Modell fällig.

Das meinen die Fachmagazine:
„Aufklappen, mitschreiben und kreativ denken. Das Yoga Book scheint tatsächlich ein großer Wurf, denn so viele Eingabemethoden in einem Gerät und Stifteingabe auf dem Papier hat es bisher noch nicht gegeben. (…) Alternativen haben Käufer aktuell keine. Kein 2in1 im Markt bietet diese Kombination aus extrem hoher Mobilität (Laufzeit, Gewicht, Chassis), Eingabemethoden nach Gusto (Touch- und AnyPen am Bildschirm; Touch oder Papier-Pen auf Kreativpad, Tastatur / Mousepad) und Windows-Apps (gewohnte Office-Tools).“ Notebookchech.com

„Lenovo hat mit dem Yoga Book eine gewagte Idee gut umgesetzt und so ein Convertible mit interessanten Eingabemethoden auf den Markt gebracht. Und hierin liegt auch der Knackpunkt: Nur wer wirklich oft per Stifteingabe Notizen und Zeichnungen digital anfertigen will, sollte zum Yoga Book greifen. Besonders Studenten werden das Gerät zu schätzen wissen.“ Golem.de

„Das Yoga Book hat den Spagat zwischen Produktivität, Kreativität und Unterhaltung bei maximaler Mobilität geschafft. Es ist ein leichtes, sich vom Yoga Book mit den neuesten Netflix-Serien berieseln zu lassen. In der Uni verwandelt sich das Yoga Book in einen hervorragenden Ersatz für einen Notizblock zum mitschreiben. Im Park kann man dank der Halo-Tastatur auch mal längere Mails schreiben, ohne sich die Finger zu brechen und wenn man dann noch seine künstlerische Ader freien Lauf lassen will, dann kann der Stylus gezückt werden und gezeichnet werden.“ Androidpit.de

Der Technik-Michel meint:
Wie klein das Yoga Book wirklich ist, wird erst klar, wenn man das Gerät in den Händen hält. Wer produktiv arbeiten möchte und etwa auf Notizen oder kleinere Zeichnungen und Grafiken angewiesen ist, findet aktuell kein besseres Gerät. 
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