PC beim Start langsam? Muss nicht sein!

Wer einen Computer mehrere Jahre lang verwendet, muss nach einiger Zeit oft einen Verlust in Sachen Geschwindigkeit feststellen, besonders beim Starten des Computers. Hier lässt sich gegensteuern.
Nach einem Rechtsklick in die Taskleiste öffnet sich bei Windows 10 der Task-Manager. Hier finden sich auch die Autostart-Programme.
 
von JOHANNES MICHEL

Mit jeder Softwareinstallation wird der Ordner „Autostart“ auf einem PC voller. Denn viele Programme nisten sich dort ein, laden bei jedem PC-Hochfahren mit und verbrauchen Ressourcen. Meist ist das wenig sinnvoll, auch wenn sich dadurch wiederum der Start der einzelnen Programme leicht beschleunigt. Als Nutzer kann man allerdings aktiv eingreifen. Wichtig: Es gibt auch Autostart-Programme, die für eine reibungslose Funktion des PCs notwendig sind. Die sollten aktiv bleiben. Bevor Sie also etwas abschalten, informieren Sie sich zum Beispiel über eine Suchmaschine über die jeweilige Software.

Sie verwenden Windows 10?
Starten Sie den Task-Manager (Rechtsklick auf einen leeren Bereich in der Taskleiste ganz unten), wählen Sie (falls nicht schon sichtbar) die Option „Mehr Details“ unten und klicken Sie oben auf Autostart. Nun werden die Programme angezeigt, die Autostart-Rechte haben. Wir eines der als „Aktiviert“ markierten Programme nicht benötigt, kann es mit einem Rechtsklick und „Deaktivieren“ aus dem Autostart entfernt werden.

Sie verwenden Windows 7?
Bei Windows 7 ist die Verwaltung des Autostarts noch etwas komplizierter. Klicken Sie auf das Windows-Symbol unten links und geben Sie in das Suchfeld msconfig ein. Dies bestätigen Sie mit der Eingabetaste. Im sich öffnenden Dialogfeld wählen Sie „Systemstart“. Hier sind alle Programme mit Autostart-Rechten verzeichnet. Mit einem Klick auf die Häkchen neben dem Programmnamen können Sie einzelne davon deaktivieren.

Welche Programme braucht‘s hier nicht?
Jede PC-Konfiguration ist anders. Generell lässt sich aber sagen: Im Autostart hat Software, die Sie nur ab und an verwenden, nichts zu suchen. Wichtig sind dagegen Dienste, die Ihr PC zum Arbeiten braucht, etwa den Audio-Manager für die Soundausgabe, Grafikdienste (oft unter Bezeichnungen mit NVIDIA oder Radeon zu finden), Virenscanner oder Software wie Skype für Videotelefonie. Meist unwichtig sind dagegen Office-Programme – diese Dienste starten ohnehin, wenn das Programm aufgerufen wird.

Änderungen in den Autostart-Einstellungen lassen sich jederzeit wieder revidieren. Manchmal lohnt es daher, auszuprobieren, mit welchen Optionen der PC tatsächlich etwas beschleunigt wird. 

zum Thema "Technik - Michel"



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