Bamberg
Kurioses aus dem Web

Das iPhone, jetzt mit Android

Die Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat schon so manche Kuriosität hervorgebracht. Aktuell suchen Entwickler dort nach Unterstützern für ein Projekt, um Android aufs iPhone zu bringen. Fast 200.000 Euro sind schon zugesichert.
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Eye ESTI iPhone
Eine Hülle soll auf das iPhone Android bringen. Zumindest indirekt. Bild: ESTI Inc.
Warum kauft sich jemand ein iPhone? Viele Käufer entscheiden sich bewusst für die geschlossene Welt von Apple, die gerade aus diesem Grund für Einfachheit steht. Das Google-Betriebssystem Android ist die große Konkurrenz – und eigentlich eine andere Welt. Entwickler von ESTI Inc. möchten diese beiden Welten nun zusammenbringen. Beim Crowdfunding-Portal Kickstarter läuft dazu eine Kampagne, und das Finanzierungsziel von 95.000 US-Dollar ist bereits weit übertroffen, fast 200.000 US-Dollar sind schon zusammengekommen. Von rund 1.400 Unterstützern, die scheinbar an die Idee glauben.

Nur wie sieht die eigentlich aus? Im Grunde ist das als „Eye“ bezeichnete Zubehör eine Smartphone-Hülle, die dem iPhone übergestülpt wird. Auf der Rückseite hat die Hülle ein eigenes Display mit Touchscreen, hinter dem Display und in der Hülle sitzt an sich ein eigenes Smartphone, dass eben das Android-System mitbringt. Das bedeutet: Der Eye-Käufer besitzt am Ende zwei Smartphones, die in einem Gehäuse verschmelzen. Über die Ausstattung des Android-Teils ist wenig bekannt: Das Display soll fünf Zoll groß sein, die Hülle zwei SIM-Kartenslots mitbringen, außerdem 256 GB Speicher.

Die Entwickler haben auf der Kampagnenseite eine ganze Reihe an Bildern zur Verfügung gestellt – und auch ein Video. Sie betonen, dass es sich größtenteils nicht um Konzeptzeichnungen, sondern bereits um ein echtes Gerät handelt. Nicht so ganz überzeugt das Design, aber vielleicht ändert sich das noch bis zum Marktstart. Die Finanzierung, obwohl das Ziel bereits erreicht ist, läuft noch bis zum 15. April.

Und so sieht „Eye“ im Video aus:


Der Technik-Michel meint:
„Hey, ich hab zwei Smartphones dabei!“ Für neugierige Blicke dürfte Eye sorgen, falls das Produkt so auf den Markt kommt. Stellt sich nur die Frage: Wer braucht das? Mehr als tausend Unterstützer sehen Bedarf. Wer sind die? Ich schon mal nicht …
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