Köln
Pferde-Unglück

Fünf Verletzte bei Rosenmontagszug - Bald Tierverbot bei Karnevalszügen?

Am Rosenmontag sind in Köln zwei Pferde einer Kutsche durchgegangen und mehrere Personen verletzt worden. Tierschützer gehen nun auf die Barrikaden.
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Bei dem Kutsch-Unglück in Köln sind fünf Personen verletzt worden. Foto: dpa
Bei dem Kutsch-Unglück in Köln sind fünf Personen verletzt worden. Foto: dpa
Damit hätte wohl keiner gerechnet: Der Rosenmontagsumzug in Köln, begann direkt mit einem Unglück. In der Nähe vom Dom hatte eine Pferdekutsche einen Unfall, da zwei Pferde durchgegangen waren. Auslöser soll unter anderem eine geworfene Flasche gewesen sein.


Verletzte kommen ins Krankenhaus

Bei dem Unfall wurde eine Zuschauerin, der Kutscher und die drei Insassen verletzt. Es handle sich um Verletzungen leichten bis mittelschweren Grades, so die Polizei. Zur Sicherheit sind alle Betroffenen ins Krankenhaus gebracht worden.
Aufgrund des Unfalls, musste der Umzug für eine halbe Stunde lang angehalten werden, bevor es weitergehen konnte.


Tierschützer fordern Tierverbot auf Karnevalszügen

Die aufgebrachten Pferde konnten glücklicherweise vor Ort wieder beruhigt werden und es kam zu keinen weiteren Komplikationen. Derweil prüft die Polizei, weshalb die Pferde unruhig wurden und ob ein Flaschenwurf ausschlaggebend war.
Tatsächlich kam es in der Vergangenheit schon mal zu aufgebrachten Tieren beim Karneval, so kollabierte im vergangenen Jahr ebenfalls ein Pferd. Aufgrund dessen fordert der Deutsche Tierschutzbund für die Zukunft ein Tierverbot auf Karnevalsumzügen. Allerdings stieß diese Forderung bisher auf wenig Anklang. Der Innenminister Nordrhein-Westfalens, Herbert Reul von der CDU, sprach sich am Montag gegen ein Pferde-Verbot aus.


Kaum Einsätze und Karnevalsverlauf grundsätzlich friedlich - Polizei ist zufrieden

Laut Aussagen der Polizei ist der Rosenmontag in Köln, Düsseldorf und Mainz aber weitgehend ruhig verlaufen. Abgesehen von dem Pferde-Unglück gab es nach dem Umzug keine weiteren, größeren Einsätze.
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