München
Auszeichnung

Foto von zu Guttenberg in Kulmbach ist Pressefoto des Jahres in Bayern

Karl-Theodor zu Guttenberg sorgt wieder für Schlagzeilen - doch dieses Mal kann er nichts dafür. Ein Foto seines Auftritts in Kulmbach wurde ausgezeichnet.
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Karl-Theodor zu Guttenberg steht am 30.08.2017 in der Stadthalle in Kulmbach (Bayern) auf der Bühne. Das Motiv ist das Pressefoto des Jahres im Wettbewerb Pressefoto Bayern 2017. Foto: Wolf Heider-Sawall/dpa/bjv
Karl-Theodor zu Guttenberg steht am 30.08.2017 in der Stadthalle in Kulmbach (Bayern) auf der Bühne. Das Motiv ist das Pressefoto des Jahres im Wettbewerb Pressefoto Bayern 2017. Foto: Wolf Heider-Sawall/dpa/bjv
Der freie Münchner Fotograf Wolf Heider-Sawall hat mit einem Bild von CSU-Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg dieses Jahr den Hauptpreis beim Wettbewerb "Pressefoto Bayern" gewonnen. Das Foto zeigt den einstigen und inzwischen abermaligen Hoffnungsträger der CSU nach seinem ersten Wahlkampfauftritt für seine Partei am 30. August dieses Jahres in der Kulmbacher Stadthalle. Zu Guttenberg wischt sich darauf erschöpft den Schweiß von der Stirn.
Die Jury begründete ihre Wahl damit, dass das symbolträchtige Bild "im richtigen Moment" eingefangen worden sei - es erzähle vom Auf und Ab der schillernden Politkarriere zu Guttenbergs. Der Hauptpreis ist mit 2500 Euro dotiert. Vergeben wird der Preis seit 1999 vom Bayerischen Journalisten-Verband (BJV).

Die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) sagte als Schirmherrin des Wettbewerbs bei der Eröffnung der dazugehörigen Pressefoto-Ausstellung im Kreuzgang des Maximilianeums, man lebe offenbar in Zeiten, in denen auf Qualität und Professionalität "nicht mehr so viel Wert gelegt wird". Dies spürten gerade Pressefotografen. "Am Ende sind es zwar ihre Bilder, die im kollektiven Gedächtnis hängen bleiben. Aber davon können sie sich nichts kaufen."

Von der Arbeit als Pressefotograf zu leben, das werde immer schwieriger. Um so wichtiger sei es, der Zunft im Landtag ein Forum bieten zu können. Man wollte mit der Ausstellung zeigen, dass die Arbeit der Pressefotografen über den Augenblick hinaus wertgeschätzt wird, erläuterte Stamm.
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