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Studie

Forscher: Diese Software erkennt Depression auf Instagram

US-Forscher haben herausgefunden, dass sich Depression vom Computer erkennen lässt - durch Bildanalysen auf Instagram.
US-Forscher haben herausgefunden, dass sich Depression vom Computer erkennen lässt - durch Bildanalysen auf Instagram. Foto: pixabay
 
Die US-Forscher Christopher Danforth und Andrew Reece haben in einer Studie, im Fachmagazin "EPJ Data Science" veröffentlicht worden ist, gezeigt, dass sich Depressionen deutlich im Verhalten in sozialen Netzwerken äußert. Konkret untersuchten sie, welche Bilder in der Foto-App Instagram gepostet werden und ob eine Software von den Bildern auf mögliche Depressionen von Nutzern schließen kann.

Die Studie zeigte zunächst: Menschen, die an Depressionen erkrankt sind, neigen häufiger dazu, dunnkle, graue, blaue oder schwarz-weiße Aufnahmen zu posten. Außerdem posten sie seltener Aufnahmen von Gesichtern. Dies ist womöglich ein Hinweis auf eingeschränkte soziale Aktivität. Ein weiteres Merkmal ist die Häufigkeit der Posts. Menschen mit einem Hang zu depressivem Verhalten posten häufiger Bilder als Menschen mit psychisch unauffälligem Verhalten.

Aus den Ergebnissen entwickelten die Wissenschaftler einen Algorithmus, der möglicheriweise Medizinern bei der Fürherkennung depressiver Erkrankungen helfen könnte. Die Software war laut den Ergebnissen der Studie in 70 Prozent der Fälle in der Lage, Depressionsmerkmale zu erkennen. "Manchmal könnte der Algorithmus eine Depression entdecken, bevor es eine klinische Diagnose gibt", sagt Andrew Reece von der Harvard University.
Spannend ist vor allem, dass die Trefferwahrscheinlichkeit der Software höher lag als bei Allgemein-Medizinern.Diese stellen häufig eine falsche Diagnose und bescheinigen eine Depression, wo gar keine sei, so die Wissenschaftler.

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