Reggio Calabria
Drogenfund

Drogen-Schmuggel: Mehrere Millionen Pillen - steckt der Islamische Staat dahinter?

Der Zoll findet in einer Überseeladung Millionen illegale Pillen. Versuchte sich die Terrormiliz IS über sie zu finanzieren?
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Die Fährte der Ermittler führt  nach Lybien zum Islamischen Staat. Foto:  Symbolbild / Pixabay.com
Die Fährte der Ermittler führt nach Lybien zum Islamischen Staat. Foto: Symbolbild / Pixabay.com
Italienische Zöllner haben in einer Überseeladung aus Indien eine beträchtliche Ladung Drogen gefunden, die die Terrormiliz Islamischer Staat geschmuggelt haben soll. Die gut 42 Millionen Pillen sollten über Kalabrien nach Libyen gelangen und hätten einen Verkaufswert von 50 Millionen Euro, wie die Finanzpolizei in Reggio Calabria am Freitag mitteilte.

Eine Pille koste auf dem Schwarzmarkt in Nordafrika umgerechnet 2 Euro. Die Ermittler gehen davon aus, dass mit dem Drogenhandel islamistischer Terror finanziert wird.
Bei der geschmuggelten Substanz handele es sich um Tramadol, das vor allem im Nahen Osten sowie in Nordafrika als Betäubungsmittel konsumiert werde und zur Gruppe der Opioide gehört. Die Droge wird der Polizei zufolge auch von Kämpfern selbst konsumiert, um sich aufzuputschen und die körperliche Belastbarkeit zu erhöhen.
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