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Politik

AfD-Abgeordnete halten eigene Partei für zu rechts: Weitere Austritte möglich

Frauke Petry und Mario Mieruch sind bereits aus der AfD ausgetreten. Grund sei die fehlende Abgrenzung nach rechts. Es könnten noch mehr Austritte folgen.
Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel hält weitere Austritte aus der Partei für möglich. Foto: Kay Nietfeld/dpa
 
von DPA
Aus der AfD-Bundestagsfraktion könnten sich nach Einschätzung von Fraktionschefin Alice Weidel demnächst noch Abgeordnete verabschieden. "Vielleicht gibt es ein, zwei weitere Austritte, die möchte ich mittlerweile nicht mehr ausschließen", sagte Weidel am Donnerstag am Rande einer Fraktionssitzung in Berlin. 


AfD-Austritte: Mangelnde Abgrenzung nach rechts

Am Mittwoch hatte der Bundestagsabgeordnete Mario Mieruch seinen Austritt aus der Fraktion bekanntgegeben. Er begründete seinen Schritt gegenüber der "Bild"-Zeitung mit einer mangelnden Abgrenzung nach rechts. Ähnliche Gründe hatte auch die frühere Parteichefin Frauke Petry angeführt. Sie hatte der AfD bereits kurz nach der Bundestagswahl den Rücken gekehrt. Aktuell gehören der AfD-Fraktion noch 92 Abgeordnete an.


Mögliche stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD

Die Fraktion wollte am Donnerstag mindestens vier stellvertretende Fraktionsvorsitzende wählen. Hinter den Kulissen hieß es, mögliche Kandidaten seien Partei-Vize Beatrix von Storch und der niedersächsische Landeschef Paul Hampel. Der Sprecher der Thüringer Landesgruppe, Stephan Brandner, hatte sich selbst mit dem Hinweis ins Gespräch gebracht, als Fraktionsvize im Landtag von Erfurt habe er bereits entsprechende Erfahrungen gesammelt.

Weidel betonte, die Fraktion werde an Albrecht Glaser als Kandidat für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten festhalten. Politiker anderer Fraktionen hatten Glaser vorgeworfen, er habe die Religionsfreiheit für Muslime in Frage gestellt. Der Abgeordnete Kay Gottschalk sagte, Glasers Ansichten seien "Parteilinie".

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