SPD beginnt Sondierungsgespräche - Erst CDU, dann Linke

Drei Tage nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl beginnen die Sondierungsgespräche zur Bildung einer neuen Koalition. Die Wahlsiegerin SPD hat zuerst ihren bisherigen Regierungspartner, die CDU, als zweitstärkste Kraft ins Rote Rathaus eingeladen.
Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel drückte dem Spitzenkandidaten der Berliner SPD, Michael Müller nach den ersten Ergebnissen zur Abgeordnetenhauswahl die Hand. Foto: Bernd von Jutrczenka
 

Drei Tage nach ihrem Sieg bei der Abgeordnetenhauswahl hat die Berliner SPD Sondierungsgespräche mit der CDU begonnen. Man gehe sehr offen, aufgeschlossen und mit großer Ernsthaftigkeit in die Gespräche, sagte CDU-Chef Frank Henkel. «Aber wir sind auch Realisten, was das Ergebnis angeht.»

Regierungschef Michael Müller (SPD) hat bereits signalisiert, dass er keine neue Koalition mit der CDU anstrebt. Für ein rot-rot-grünes Bündnis gebe es wahrscheinlich mehr Schnittmengen. Am Nachmittag wollte die SPD mit der Linken sprechen, am Donnerstag mit den Grünen. Die Reihenfolge der Sondierungstermine richtet sich nach dem Abschneiden bei der Wahl am Sonntag.