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Mit weniger Promille aufs Rad?

Eine deutliche Senkung der Promillegrenze für Radfahrer von 1,6 auf 1,1 Promille hat NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) gefordert. Die infranken.de-User sehen die Pläne zwiegespalten.
Symbolfoto: Theo Heimann/dapd

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Das schreibt die "Westfalenpost" in ihrer Montagsausgabe. "Manche kommen mit dem Rad zur Party, weil sie glauben, sich dann betrinken zu können", kritisierte Jäger. "Betrunkene Radfahrer sind aber eine Gefahr für sich und andere. Damit muss Schluss sein."

Nach Erfahrungen der Polizei wüssten viele Radfahrer nicht, dass sie bereits eine Strafanzeige wegen Trunkenheit riskieren, wenn sie mit 0,3 Promille in einen Unfall verwickelt werden.

Bereits in der vergangenen Woche hatte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, für eine Verschärfung der Promillegrenze für Radfahrer plädiert. "Der Spaß hört da auf, wo Verkehrsteilnehmer nicht mehr in der Lage sind, sicher am Straßenverkehr teilzunehmen." Deshalb sei er für eine 1,1-Promille-Grenze. Derzeit gelten Radfahrer ab 1,6 Promille als absolut fahruntüchtig.

Skeptisch sehen diese Pläne die User von inFranken.de - wie das Ergebnis unserer Blitz-Umfrage (siehe unten) zeigt. lts/dapd

Kommentare

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  • community  Wissender Diesen Post kommentierenkommentieren

    rückblick 1999ich war fahranfänger u. fuhr nach gunzendorf zum Sauer ich hatte 2 Weizen intus. Polizeikontrolle mit vollbesetzten opel kadett. Ergebnis 0.9 Promille...so ihnen viel spass beim Sauer heute abend. Fall geklärt alles gut. da ist grad mal 13 jahre her.....was diskutieren wir jetzt??? ohne worte...
    schildower -kreis . de

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  • community  Erstleser Diesen Post kommentierenkommentieren

    1,6 Promille intus und dann noch Radfahren können......so was ist nur von sehr geübten Trinkern zu schaffen.
    Mindestens acht Seidla Bier (5% Alkoholgehalt) innerhalb von drei Stunden sind für einen 80 kg schweren Mann notwendig, um eine solche BAK (Blutalkoholkonzentration) zu erreichen.
    Mir kann niemand erzählen, dass eine solche Person noch fahrtüchtig genug ist, um den heutigen Straßenverkehr immer erfolgreich meistern zu können.
    Was viele 1,6-Promille-Befürworter außerdem vergessen, ist die Tatsache, dass neben der Strafe wegen einer Trunkenheitsfahrt, allen Fahrerlaubnisinhabern eine Überprüfung ihrer Fahreignung (MPU) droht, sobald dieser Vorfall der Führerscheinstelle bekannt wird. Und das ist heutzutage fast immer der Fall, da die Polizei zu einer Meldung an die Fahrerlaubnisbehörde verpflichtet ist und diese Verpflichtung auch ernst nimmt.
    Denjenigen, die eine Fahrerlaubnis erst in ca. 10 Jahren nach einer solchen Trunkenheitsfahrt erwerben wollen, droht ebenso eine MPU.
    Also ist für potentielle Alkoholradler nicht nur die Unfallgefahr zu bedenken, sondern auch die Auswirkungen auf eine vorhandene, bzw. geplante Fahrerlaubnis.
    PS: Bei Auffälligkeiten, wie z.B. einem Unfall (Verkehrsverstöße, Sturz auch ohne Fremdverschulden, etc.), kann bereits ab 0,3 Promille eine Straftat nach § 316, bzw. 315c StGB vorliegen.
    Auch diese Tatsache ist in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt, was im Ernstfall dann ein sehr böses Erwachen geben kann.

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  • community  meinemeinung Diesen Post kommentierenkommentieren

    Es muss etwas passierenInnerhalb Bambergs, bin ich ausschließlich zu Fuß unterwegs. Ich achte da in erster Linie nicht auf sich falsch verhaltende Autofahrer, sondern muss immer einen Blick auf sich verkehrswidrig verhaltende Radfahrer haben.
    Erst letztens kamen mir vier Radfahrer auf dem Gehsteig entgegen, Slalom fahrend zwischen den Fußgängern. Den Vogel schoss ein älterer Radfahrer dann noch ab, der mich auf dem Fußgängerüberweg ausbremste mit seinem Rad.
    Egal ob ein Radfahrer mit weniger Masse daherkommt, einen Zusammenstoß hätte ich mit keinem haben wollen.

    Das die Zahl von Verkehrsunfällen durch betrunkene Radfahrer stark angestiegen ist, sollte Zeichen genug sein, dass da endlich was passiert.

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  • community  bierseidla Diesen Post kommentierenkommentieren

    Auf dem Teppich bleiben...Bin auch grundsätzlich gegen Alkohol am Steuer bzw. am Lenker. Man sollte aber die Gefährlichkeit eines betrunkenen Radfahrers nicht mit der eines betrunkenen Autofahrers gleichstellen. Allein schon die bewegte Masse eines Mittelklasseautos von ca. 1100 kg und die ca. 15 kg eines Fahrrades machen den Unterschied deutlich. Dazu kommt noch, dass ein Fahrrad selten schneller als 30 km/h gefahren wird.
    In den allermeisten Fahrradunfällen mit Alkoholeinwirkung wird daher oft nur der Fahrer selber geschädigt und keine unbeteiligten Personen.
    Die bisherige Promillegrenze von 1,6 für Radfahrer, sowie bei sichtbaren Ausfallerscheinungen den Radler zu kontrollieren sollte daher beibehalten werden.

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  • community  evelyn Diesen Post kommentierenkommentieren

    neinnicht der fahrer selbst allein wird geschädigt, sondern die allgemeinheit durch die krankheitskosten, die sie zahlen muss.

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  • community  unbekannt Diesen Post kommentierenkommentieren

    hey staat was machst du mit deinen leuten!!!genau man sollte den deutschen alles verbieten!!!!!promillegrenze runter steuern rauf, es lebe deutschland!!!! dieser staat wird immer lächerlicher, bitte spendet für griechenland und den rest.....armes deutschland!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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  • community  Flaschengeist Diesen Post kommentierenkommentieren

    UnzufriedenKannst ja auswandern wenn es Dir nicht passt.

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  • community  evelyn Diesen Post kommentierenkommentieren

    eineallgemeine geschwindigkeitsbeschränkung für radfahrer sowie eine zweijährliche überprüfung von rad beim tüv und fahrer bei der mpu wäre ebenfalls noch von nöten - vor allen dingen europaweit per eu-verordnung! und alle, die sich sowas ausdenken, sollten in der geschlossenen vorgestellt werden!

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  • community  Auweia Diesen Post kommentierenkommentieren

    Hatte mich wohl zu früh gefreut....Ja mei,evelyn,jetzt sind Sie ja wieder "rückfällig" geworden und "rondo..." wandelt in den gleichen Fußtapfen. Bin ganz geknickt.Schlimm,schlimm!... grinsen

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  • community  Auweia Diesen Post kommentierenkommentieren

    Wohin ist er entschwunden?Der von mir erwähnte Alles-klein-Schreiber "rondo" hat sich vermutlich verflüchtigt.Sein Nachfolger heißt jetzt "unbekannt" . grinsen

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