lokale Nachrichten aus Bamberg Coburg Kulmbach Forchheim Haßberge Erlangen-Höchstadt Kronach Rhön Grabfeld Schweinfurt Bayreuth Kitzingen Bad Kissingen

>> als Startseite

Konjunktur: Verbraucherstimmung bleibt stabil

Während die Wirtschaft mit zunehmender Skepsis in die Zukunft blickt, bleibt das Konsumklima in Deutschland stabil. Allerdings entwickeln sich die einzelnen Faktoren unterschiedlich: Die Erwartungen an die Konjunktur steigen leicht, die ans Einkommen sinken spürbar.
Symbolfoto: Marc Müller/dpa
 

Im Gegensatz zum zunehmenden Pessimismus in der Wirtschaft bleibt die Stimmung der Verbraucher in Deutschland weiter stabil. Zum ersten Mal seit drei Monaten schätzten die Bürger die konjunkturelle Entwicklung wieder etwas zuversichtlicher ein, wie das Marktforschungsunternehmen GfK am Dienstag in Nürnberg mitteilte.

Bereitschaft zu größeren Anschaffungen


Die Erwartungen an das eigene Einkommen gingen im September jedoch erneut spürbar zurück. Auf hohem Niveau unverändert blieb die Bereitschaft, größere Anschaffungen zu tätigen; dies hängt auch mit der weiter gesunkenen Sparneigung der Deutschen zusammen. Der Konsumklimaindex für Oktober bleibt wegen dieser Mischung stabil bei 5,9 Punkten.

"Angesichts der Krise zeichnet sich ein zufriedenstellendes Konsumjahr 2012 ab", kommentierten die Experten. Die GfK bestätigte ihre Prognose, wonach der private Konsum in diesem Jahr real um etwa ein Prozent steigt. "Damit wird der Konsum seiner ihm zugedachten Rolle als verlässliche Stütze der Konjunktur auch weiter gerecht."

Nach herben Einbrüchen in den Vormonaten hatten die Bürger die konjunkturelle Entwicklung zuletzt wieder etwas positiver eingeschätzt. Ob dies zum Trend werde, sei aber angesichts des verlangsamten Wirtschaftswachstums unsicher, hieß es.

Geld in Immobilien oder Autos investiert


Auch die Erwartungen an das eigene Einkommen seien im September im Sog der konjunkturellen Verunsicherung auf gutem Niveau weiter gesunken, erläuterte die GfK. Leicht steigende Arbeitslosenzahlen und teures Benzin hätten dazu beigetragen. Um der dadurch angekurbelten Inflation und damit der Entwertung ihres Geldes zu entgehen, steckten die Menschen ihr Geld weiterhin tendenziell eher in Immobilien oder Autos, als es für niedrige Zinsen auf die Bank zu tragen. dpa

Zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden

Kommentieren


Titel:
Text:
 
(noch Zeichen)

Unregistrierte Nutzer
 
 

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername:  *
gewünschtes Passwort:  *
Wiederholung Passwort:  *
E-Mail:  *
Anrede:
Frau Herr  
Vorname:
Nachname:
* Ich bin mit der Netiquette einverstanden
Ich möchte mir exklusive Leservorteile nicht entgehen lassen und gestatte der Mediengruppe Oberfranken – Zeitungsverlage GmbH & Co. KG und deren verbundenen Unternehmen mir auch nach Ablauf des Abonnements telefonisch und per E-Mail Vorteilsangebote zu unterbreiten. Meine Einwilligung kann ich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Community
Ich möchte kommentieren und eigene Leserbeiträge verfassen Ich möchte nicht kommentieren und keine eigene Leserbeiträge verfassen  


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Wie viele Jahreszeiten gibt es?: