lokale Nachrichten aus Bamberg Coburg Kulmbach Forchheim Haßberge Erlangen-Höchstadt Kronach Rhön Grabfeld Schweinfurt Bayreuth Kitzingen Bad Kissingen

>> als Startseite

Proteste gegen Neonazis und Islam-Feinde

Keine Chance für Neo-Nazis und Islam-Feinde: In mehreren deutschen Städten, aber auch in Dänemark sind am Samstag tausende Bürger gegen auf die Straße gegangen, um gegen rechte Demonstranten zu protestieren.
Bürger protestieren in Brandenburg/Havel gegen einen Aufmarsch der rechtsextremistischen NPD. Foto: Georg-Stefan Russew
 

Im dänischen Aarhus kam es am Rande einer Kundgebung gegen dort versammelte Islam-Feinde zu Rangeleien mit der Polizei.

Unter dem Motto «Lübeck ist bunt» folgten in der Hansestadt rund 2500 Bürger einem Aufruf des Bündnisses «Wir können sie stoppen». Der Protest richtete sich gegen einen Aufmarsch von rund 120 Rechtsextremisten, die damit an die Bombardierung Lübecks durch die britische Luftwaffe am 29. März 1942 erinnern wollten.

In Brandenburg/Havel protestierten rund 600 Menschen mit einem «Tag der Demokratie» gegen einen Aufmarsch der rechtsextremistischen NPD. Demonstranten starteten zu einem Fahrradkorso, um den Nazis nicht die Straße zu überlassen. In Dortmund versammelten sich 500 Demonstranten zu einem Protestmarsch gegen Neonazis.

Am Rande einer anti-islamischen Kundgebung in Aarhus kam es zu Prügeleien. Wie das dänische Fernsehen am Samstag berichtete, wollten linksorientierte Autonome die Mitglieder rechtsextremer Organisationen aus mehreren europäischen Ländern angreifen, die sich in einem Park im Zentrum der zweitgrößten dänischen Stadt versammelt hatten. Die Polizei, die mit Steinen und Flaschen attackiert worden sei, habe an die 20 Personen festgenommen sagte ein Polizeisprecher der örtlichen Zeitung «Jyllands Posten».

Die Ordnungshüter waren mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Vertreter der rechten Danish Defence League (Dänische Verteidigungsliga) und ihrer Schwesterorganisationen aus Deutschland, Polen, Großbritannien, Schweden, Finnland, Norwegen und Spanien von Gegendemonstranten getrennt zu halten. Allerdings seien nur etwa 300 Vertreter der islam-feindlichen Gruppierungen erschienen, sagte Polizeisprecher Georg Husted der dpa. Ein buntes Bündnis dutzender Organisationen und Gewerkschaften hatte im Zentrum der Stadt an die 5000 Gegendemonstranten versammelt. Deren Demonstrationszug war nach Angaben der Polizei zunächst friedlich verlaufen.

Kommentare

nach Bewertung
 
Alte zuerst
 
Neue zuerst
  • community  ciao Diesen Post kommentierenkommentieren

    Im Kopfinhalt von °Logorrhoe° ist offensichtlich einiges wild durcheinander geworfen worden.__________________________________________________________________

    (0)
  • community  lorgoe Diesen Post kommentierenkommentieren

    .In dem Artikel ist leider einiges wild durcheinander geworfen worden.

    In den Topf zu den Neonazis gehören nämlich neben den demokratie-, menschenrechts- und israelfeindlichen Muslimen

    noch die fünftausend ebenfalls menschenrechts- und demokratiefeindlichen bunten Gegendemonstranten aus Arhuis und ausserdem deren mediale Propagandaorgane.

    Die "300 Islamfeinde" in Arhuis sind die einzigen in dem Artikel, die sich bedingungslos für Freiheit und Menschenrechte einsetzen, gehören also als einzige in den anderen Topf.

    Soviel nur zur Aufklärung.

    (0)

Kommentieren