Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Diskussion

ComputerInnen in Flensburg? - Antrag sorgt für Kopfschütteln

"Papierkörbin" und "Bleistiftanspitzerin" - mit einem Antrag hat die Linke-Fraktion in Flensburg bundesweit für belustigtes Kopfschütteln gesorgt.
Symbolfoto: pixabay
 
von DPA
Mehrere überregionale Medien berichteten, wie die Linke in Flensburg gegen männliche Arbeitsgeräte kämpft. "Das hätten wir im Leben nicht gedacht", sagte die Vorsitzende der Linke-Ratsfraktion Gabi Ritter der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

Vor allem nicht, dass die Forderung nach SchreibtischInnen, ComputerInnen und Co. ernst genommen werden könnte: "Wir haben einen satirisch gemeinten Ergänzungsantrag auf einen rückwärtsgewandten, verstauben Antrag der Fraktion WiF (Wir in Flensburg) gestellt", sagte Ritter. Die WiF hatte vorige Woche gefordert, die Bezeichnung Ratsfrau durch Ratsdame zu ersetzen. Denn das sachlich korrekte Begriffspaar sei "Ratsdame und Ratsherr", heißt es in dem Antrag.

Einen Tag später stellte die Linke den Ergänzungsantrag, dessen Ablehnung in dem am Mittwoch (28. September) tagenden Gleichstellungsausschuss empfohlen wurde, wie Ritter sagte. Warum, versucht die Fraktion unter der Überschrift "Von Damen, Frauen und anderen Wesen" auf ihren Internetseiten zu erklären.

Im Rathaus sei der Linke-Antrag so aufgefasst worden, wie er gemeint gewesen sei - "total witzig", sagte Ritter.
Newsletter kostenlos abonnieren