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"Aktenzeichen XY" in Überlänge: Vermisstenfall Madeleine McCann

Seit sechs Jahren bewegt der Fall des vermissten Mädchens Madeleine McCann halb Europa. Mit neuen Erkenntnissen im Gepäck richten sich die Ermittler von Scotland Yard nun an die Deutschen - und zwar mithilfe der ZDF-Traditionssendung "Aktenzeichen XY... ungelöst".

Rudi Cerne spricht mit den Eltern der vermissten Madeleine
 

Im Fall des seit 2007 vermissten kleinen Mädchens Madeleine McCann gibt es neue Erkenntnisse. Erstmals führen die Spuren auch nach Deutschland - deshalb wollen sich die britischen Ermittler von Scotland Yard nun an das deutsche TV-Publikum wenden. In einer extralangen Ausgabe der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" am 16. Oktober wird ein rund 20-minütiger Einspielfilm über die Geschehnisse den 3. Mai 2007 gezeigt werden, wie das Zweite am Donnerstag mitteilte. An jenem Tag war die damals drei Jahre alte Madeleine bei einem Familienurlaub in Portugal verschwunden.

Seit 2002 präsentiert der ehemalige Eiskunstläufer Rudi Cerne Kriminalfälle im ZDF. Die spannendsten gibt es hier zum Nachlesen

Im Anschluss an den Film will sich Andy Redwood, der Scotland-Yard-Chef, mit Phantombildern zweier deutschsprachiger Verdächtiger und neuesten Ermittlungserkenntnissen direkt an die Zuschauer wenden. Die Eltern des verschwundenen Kindes hoffen auf Hinweise der Deutschen und berichten in der Sendung von ihren Erfahrungen, wie es heißt. "Sechs Jahre lang haben wir nicht aufgegeben, weltweit nach unserer Tochter zu suchen. Jetzt gibt es neue Informationen, neue Hoffnung", sagten Kate und Gerry McCann im Vorfeld der Sendung.

Neben dem Mädchen, das im Sommerurlaub spurlos aus einer portugiesischen Ferienanlage verschwand, sucht Moderator Rudi Cerne in der Ausgabe der Sendung auch den Mörder von zwei jungen Männern, einen zweifachen Vergewaltiger, eine seit fünf Jahren vermisste Frau sowie zwei mutmaßliche Täter eines Raubüberfalls.

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