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Marktredwitz: Mann steckt sich durch Zigarette in Brand

Ein Mann hat in Marktredwitz durch eine Zigarette eine Stichflamme erzeugt, die ihn in Brand steckte. Er kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
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Nach dem Unfall folgte die Einlieferung ins Marktredwitzer Klinikum, wo die Verbrennungen am Oberkörper und an den Händen behandelt wurden. Symbolbild: Jochen Berger
Nach dem Unfall folgte die Einlieferung ins Marktredwitzer Klinikum, wo die Verbrennungen am Oberkörper und an den Händen behandelt wurden. Symbolbild: Jochen Berger
Zu einem Brand mit einem Schwerverletzten kam es laut Polizeibericht gestern um 19.45 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Jean-Paul-Straße in Marktredwitz.



Stichflamme durch Zigarette

Ein junger Mann putzte in seiner Küche die Edelstahlspüle mit Brennspiritus. Während der Arbeiten steckte er sich eine Zigarette an, wodurch eine Stichflamme entstand, die das Oberteil seines Jogginganzuges sofort in Brand setzte.

Er versuchte zunächst, das Feuer mit seinen Händen auszuklopfen, was allerdings scheiterte. Durch lautes Schreien um Hilfe eilte seine Freundin hinzu, die auch in der Wohnung war. Gemeinsam gelang es ihnen, die Flammen zu löschen.



Schwerverletzter kam ins Krankenhaus

Zur Kühlung der Brandwunden stellte sich der Schwerverletzte unter die Dusche, sie setzte einen Notruf ab. Die Erstversorgung erfolgte dann durch den herbeigerufenen Notarzt und eine Sanka-Besatzung. Später folgte die Einlieferung ins Marktredwitzer Klinikum, wo die Verbrennungen am Oberkörper und an den Händen behandelt wurden.

Lebensgefahr für den Mann besteht nicht, Sach- oder Gebäudeschaden ist bei dem Unglücksfall nicht entstanden. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden kann.
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