Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Tiere

Nach 150 Jahren: Drei Wolfjunge im Bayerischen Wald geboren

Seit 150 Jahren gab es keinen Wolfsnachwuchs in Bayern mehr. Im Bayerischen Wald sind drei Jungtiere gesichtet worden.
Nach 150 Jahren: Drei Wolfjunge im Bayerischen Wald geboren. Der Nationalpark Bayerische Wald hatte die Jungtiere mit einer Nachkamera beobachtet. Foto: Nationalpark Bayerischer Wald/LfU
 
von DPA
Das gab es seit rund 150 Jahren nicht mehr im Freistaat: Im Bayerischen Wald wurde wilder Wolfsnachwuchs entdeckt. Den Nachweis erbrachte eine Aufnahme der drei Jungtiere im Nationalpark. Bereits im Juli waren sie in die Fotofalle getappt, wie das Bayerische Landesamt für Umwelt (Lfu) am Freitag mitteilte. Dass die Wölfe auch in Bayern zurückkehren, zeichnete sich bereits seit mehreren Jahren ab. Seit 2006 wurden immer wieder einzelne Wölfe nachgewiesen, auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr hat sich sogar ein Wolfspaar angesiedelt - ebenso im Bayerischen Wald. Nun zieht dort offenbar wieder ein richtiges Rudel durch die Natur.

Der Bund Naturschutz (BN) freut sich über den bayerischen Wolfsnachwuchs. Gleichzeitig mahnte der Landesbeauftragte Richard Mergner zur Unterstützung für Schäfer und Weidehalter: Der Freistaat müsse Herdenschutzmaßnahmen finanziell fördern. "Nur so können Konflikte vermieden werden und nur damit hat der Wolf auch zukünftig eine echte Chance in Bayern".

In Nord- und Ostdeutschland ist der Wolf viel verbreiteter. Allein von 2015 auf 2016 stieg die Zahl der Rudel in der Lausitz, in der sächsischen Schweiz, in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen von 31 auf 46, wie aus Zahlen des LfU hervorgeht.

zum Thema "Tiere"

Newsletter kostenlos abonnieren