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Sicherheit

Mehr Videoüberwachung in Bayern? Innenministerium denkt über Ausbau nach

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) äußerte sich zur aktuellen Sicherheits-Debatte und Videoüberwachung: Welche Menschen und Orte stehen im Fokus?
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Innenminister Joachim Herrmann (CSU) äußerte sich zur aktuellen Sicherheits-Debatte und Videoüberwachung: Welche Menschen und Orte stehen im Fokus?  Foto: Symbolbild / Peter Kneffel / dpa
Innenminister Joachim Herrmann (CSU) äußerte sich zur aktuellen Sicherheits-Debatte und Videoüberwachung: Welche Menschen und Orte stehen im Fokus? Foto: Symbolbild / Peter Kneffel / dpa
Das bayerische Innenministerium will durch den Ausbau von Videoüberwachung und die automatische Gesichtserkennung künftig mehr Tatverdächtige ermitteln. "Derzeit arbeiten wir daran, Bild- und Videodaten nach Tatverdächtigen automatisiert auszuwerten", sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag in München. Momentan werde dafür eine Software getestet. Zudem stehe man in Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Sicherheitsunternehmen und anderen nationalen und internationalen Polizeibehörden.



Herrmann: Keine Bedenken wegen Datenschutz

Die Videoüberwachung soll unter anderem im Personennahverkehr und an öffentlich zugänglichen Gebäuden wie Einkaufszentren und Konzerthallen ausgebaut werden. Mehr Aufnahmen solle es aber nur dort geben, wo sie für mehr Sicherheit der Bürger erforderlich seien, sagte Herrmann. Aus Datenschutz-Sicht sei das nicht bedenklich: Denn innerhalb einer vorgeschriebenen Frist von zwei bis drei Wochen würden die Aufnahmen wieder gelöscht.
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