Über der sechsspurigen Trasse liefern 13.500 Module 2,6 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Das entspricht dem Verbrauch von 650 Vier-Personen-Haushalten.
Zugleich könnten durch die zehn Millionen Euro teure Anlage jährlich 1650 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden, erklärte Bayerns Innenstaatssekretär Bernd Weiß (CSU). Mit dem Lärmschutztunnel werden die Bewohner der Gemeinden Hösbach und Goldbach vom Verkehrslärm der vorbeiführenden Autobahn entlastet.
Dank der Konjunkturpakete des Bundes ist die A3 Frankfurt- Würzburg-Nürnberg derzeit eine Großbaustelle. Bis zum Jahr 2016 soll die wichtige transeuropäische Verkehrsachse zwischen Aschaffenburg und und dem Autobahnkreuz Biebelried östlich von Würzburg sechsspurig befahrbar sein. „Die Leistungsfähigkeit der vierspurigen Autobahn ist vor allem im Umfeld der Ballungsräume mit bis zu 100.000 Fahrzeugen pro Tag weit überschritten“, betonte Weiß laut Mitteilung. Besonders prekär sei die Situation im 94 Kilometer langen Abschnitt Aschaffenburg-Biebelried. Insgesamt sind dafür noch rund 800 Millionen Euro nötig.
Im Raum Aschaffenburg sind den Angaben zufolge bereits elf Kilometer sechsspurig ausgebaut. Weitere 40 Kilometer sind derzeit im Bau, darunter mehrere Großbrücken wie die 488 Meter lange Kauppenbrücke bei Waldaschaff, die 678 Meter lange Haseltalbrücke im Spessart und die neue 540 Meter lange Mainbrücke bei Randersacker.
Dank der Konjunkturpakete konnte in diesem Jahr mit dem Ausbau des 13,3 Kilometer langen Teilstücks von der Landesgrenze Baden-Württemberg bis zum Autobahndreieck Würzburg-West und des 9,7 Kilometer langen Abschnitts zwischen der Anschlussstelle Würzburg-Randersacker und dem Autobahnkreuz Biebelried begonnen werden. Nach Weiß„ Einschätzung ist auch der weitere sechsspurige Ausbau der A3 bis nach Nürnberg dringend erforderlich.