Oktoberfest

Herrmann sieht keine konkrete Gefährdung für das Oktoberfest in München

Für das Oktoberfest gibt es auch nach dem Start unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung.
Eine Musikgruppe in bayerischer Tracht nimmt am 18.09.2016 am traditionellen Trachten- und Schützenumzug auf dem Oktoberfest in München (Bayern) teil und gehen an einem Polizisten vorbei. Zur 183. Wiesn werden bis zum 03.10.2016 wieder Millionen Besucher aus aller Welt erwartet. Foto: Andreas Gebert/dpa
 
von DPA
"Die Sicherheitskräfte sind hervorragend aufgestellt", sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag im Kabinett. "Trotzdem ist das Oktoberfest keine sterile Hochsicherheitszone. Es ist das, was es immer war: ein Ort der Geselligkeit, des ausgelassenen Feierns und ein Aushängeschild bayerischer Lebensart."

Das größte Volksfest der Welt war am Wochenende mit halb so vielen Besuchern gestartet wie im Vorjahr: Nur eine halbe Million Menschen kamen auf die Theresienwiese. Ein wesentlicher Grund dürfte das schlechte Wetter mit Dauerregen gewesen sein. Das neue Sicherheitskonzept mit Kontrollen und dem Verbot großer Taschen und Rucksäcke funktionierte weitgehend, wenngleich mit ein paar kleineren Anlaufschwierigkeiten.

Herrmann sagte, er verspreche sich mehr Sicherheit nicht zuletzt durch die zusätzlichen Ordner der Stadt und eine erhöhte Präsenz der Polizei, die dieses Jahr mit hundert Beamten mehr im Einsatz ist. Das Verbot von Taschen mit einem Fassungsvermögen von mehr als drei Litern trage dazu bei, dass keine gefährlichen Gegenstände auf dem Fest landeten. Auch der neue mobile Zaun an der Theresienhöhe sei ein Sicherheitsgewinn; Besucher können das Festgelände damit nicht unkontrolliert betreten.

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