München
Oktoberfest

Halbzeit-Bilanz: Knapp unter drei Millionen Besucher bei der Wiesn 2016

Knapp unter drei Millionen Menschen haben das Münchner Oktoberfest bis zum Sonntag besucht. Das ist nur ein bisschen weniger als im Vorjahr .
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Junge Frauen sitzen m Hacker-Festzelt auf dem Oktoberfest in München. Foto: Matthias Balk/dpa
Junge Frauen sitzen m Hacker-Festzelt auf dem Oktoberfest in München. Foto: Matthias Balk/dpa
2015 waren es drei Millionen. Nach einem verregneten Start herrsche nun bei mildem und sonnigem Herbstwetter normaler Andrang, sagte Wiesn-Chef Josef Schmid am Sonntag bei seiner Halbzeit-Bilanz. "Ich schaue in deutlich zufriedener dreinschauende Schaustellergesichter."
Vor allem an den Fahrgeschäften hatte es in den ersten Tagen an Umsatz gefehlt, denn die Menschen hielten sich bei schlechtem Wetter mit einem Besuch auf dem Oktoberfest-Gelände zurück. Der Bierkonsum sank im Vergleich zum Vorjahr um etwa 15 Prozent. Das Bayerische Rote Kreuz musste auf seiner Wiesn-Sanitätsstation denn auch weniger Bierleichen versorgen. Die Polizei sprach von einer ruhigen Wiesn mit weniger Maßkrugschlägereien.

Für einen Schrecken hat am Samstagabend ein Drohnen-Alarm gesorgt und die Polizei auf den Plan gerufen. Nach Angaben der Beamten vom Sonntag hatten Polizisten eine Drohne am Abend kurz vor Wiesn-Schluss über dem Festgelände schwebend entdeckt. Als sich die Beamten auf die Suche nach dem Urheber machten, stießen sie in einem Gebüsch auf einen 51-Jährigen. Der Mann gab an, dass er Mitglied eines Drohnenflugvereins sei. Das half ihm nicht: Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen die Luftverkehrsordnung eingeleitet. Die Drohne und das Steuergerät wurden sichergestellt.
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