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USA verurteilen Luftangriff auf Hilfskonvoi in Syrien scharf

Das Bomben geht weiter. Nach einer Woche Waffenruhe in Syrien wurde nach UN-Angaben in dem Ort Orem al-Kubra südwestlich von Aleppo ein Hilfskonvoi getroffen, 12 Menschen kamen ums Leben.
Die Waffenruhe war am Montagabend vergangener Woche in Kraft getreten. Foto: Mohammed Badra
 

Die USA haben den Angriff auf einen Hilfskonvoi in Syrien scharf verurteilt. Es handele sich um eine abscheuliche Attacke, sagte ein hochrangiger Regierungsbeamter am Montagabend im Gespräch mit Journalisten. Der Konvoi wurde nach UN-Angaben in dem Ort Orem al-Kubra südwestlich von Aleppo von Bomben getroffen, 12 Menschen kamen ums Leben.

Der Vorfall sei ein herber Rückschlag für die Waffenruhe, sagte der Regierungsbeamte, der nicht namentlich genannt werden wollte. Er erklärte, nur Russland oder das syrische Regime könnten hinter dem Angriff stehen. «Es war kein Luftangriff von unserer Koalition. Das lässt nur zwei Möglichkeiten für Länder offen, die in Syrien operieren.» Russland sei in jedem Fall verantwortlich. Es liege nun an Moskau, zu zeigen, dass man noch ein Interesse an der Ernsthaftigkeit des Anliegens habe.

Außenminister John Kerry und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow wollten sich am Dienstag in New York mit anderen Mitgliedern der Unterstützergruppe für Syrien (ISSG) treffen.