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Jeder 113. Mensch auf der Welt ist ein Flüchtling

Nicht nur politische Gewalt treibt Millionen verzweifelte Menschen zur Flucht. Auch der Klimawandel, an den US-Präsident Trump nicht glaubt, zwingt vor allem in afrikanischen Ländern die Ärmsten der Armen, ihre Heimat zu verlassen.
Gerettet: Migranten und Flüchtlinge während einer Rettungsaktion der spanischen Organisation "Proactiva Open Arms" nördlich von Libyen. Foto: Emilio Morenatti
 

Regierungen und Hilfsorganisationen erinnern am heutigen Weltflüchtlingstag an das Schicksal Millionen entwurzelter Menschen weltweit und mahnen zu mehr humanitärer Hilfe.

Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, erklärte, in und aus den Krisenregionen der Welt flöhen die Menschen vor Verfolgung, Gewalt und Terror. «Als der Staat, der wir sein wollen, haben wir die Pflicht, den Männern, Frauen und Kindern zu helfen, die Schutz und Zuflucht suchen», erklärte sie.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hatte am Montag berichtet, dass noch nie so viele Menschen entwurzelt waren wie im Moment: 65,5 Millionen Menschen flohen im vergangenen Jahr vor Krieg, Gewalt und Verfolgung, 300.000 mehr als im Jahr davor. Allein in Syrien mussten zwei Drittel der Einwohner ihre Heimat verlassen. Jeder 113. Mensch auf der Welt war ein Flüchtling.

Seit 1997 hat sich die Flüchtlingszahl damit praktisch verdoppelt.