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Überregional

Pflichtbewusster Schüler

Wegen Streit mit Mutter: Polizei greift Schüler nachts auf - er wollte 15 km zur Schule laufen

Weil er sich mit seiner Mutter gestritten hatte, ist ein Schüler nachts durchgefroren im Wald aufgegriffen worden: Er wollte zur Schule laufen.
Die Polizei griff einen Schüler auf, der nachts in die Schule laufen wollte - 15 Kilometer. Symbolfoto: inFrankenPix-Nutzer Postmann
 
von DPA
Weil er sich mit seiner Mutter gestritten hatte, hat sich ein pflichtbewusster Jugendlicher aus dem Main-Kinzig-Kreis in der Nacht allein auf seinen 15 Kilometer langen Schulweg gemacht. Polizisten fanden den durchgefrorenen 15-Jährigen am Mittwochmorgen gegen 4.30 Uhr auf einer dunklen Landstraße im Wald. Er hatte versucht, den Weg von Bad Soden-Salmünster nach Bad Orb zu laufen, wie die Polizei in Offenbach am Donnerstag mitteilte.

Die Beamten nahmen ihn zur Wache mit, wo er sich aufwärmte und seine Geschichte erzählte: Am Vortag hatte er sich mit seiner Mutter gestritten. Diese soll ihm während des Streits den Satz "Sieh zu, wie Du morgen in die Schule kommst" an den Kopf geworfen haben.

Da die Busse streikten, nahm er den Spruch seiner Mutter wörtlich. Er stellte sich einen Wecker, zog sich früh morgens an und brach zu dem etwa 15 Kilometer langen Fußmarsch auf. Der Fahrer eines Streufahrzeuges hatte ihn unterwegs ein Stück mitgenommen. Als die Beamten die Mutter anriefen, konnte sie laut Polizei nicht glauben, dass ihr Sohn ihren Ausspruch ernst genommen hatte.

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