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November

Sechs Gründe, warum wir uns auf den November freuen sollten

Es ist wird dunkler und kalt. Der November ist nicht gerade der beliebteste Monat des Jahres. Zu unrecht: Sechs Gründe, warum der November Spaß macht.
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So schön kann der November sein. Foto: Arno Burgi/dpa
So schön kann der November sein. Foto: Arno Burgi/dpa
Grau, nass, kalt. Der November gilt als scheußlichste Zeit im ganzen Jahr. Gleich am ersten Tag dieses trübseligen Monats werden auf Friedhöfen die Gräber für Allerheiligen und Allerseelen hergerichtet. Aber so schlecht ist der November in Wirklichkeit auch wieder nicht. Für Beispiele, welche diese These untermauern, muss man gar nicht lange suchen:

Urlaub
Nebensaison. Flüge, Hotels, leere Strände - und das oft zum Schnäppchenpreis. Die meisten haben ihren Urlaub samt Urlaubsgeld verbraucht. "In der Regel hat man eine gute Auswahl und kann ein bisschen entspannter Urlaub machen als in der Hauptsaison", sagt Sibylle Zeuch vom Deutschen Reiseverband DRV. "Es ist eine ungewöhnliche, aber sehr interessante Reisezeit." Am Mittelmeer gibt es mildere Temperaturen und mehr Sonne als hier, in den Emiraten oder in Ägypten lockt Badewetter - und auf der Südhalbkugel herrscht schönster Frühling.

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Freie Fahrt
Blechlawine Richtung Ausflugsziele - vorbei. Motorräder auf kurvigen Bergstraßen - verschwunden. Freie Fahrt und freie Parkplätze belohnen diejenigen, die jetzt aufbrechen. Wanderer haben die Bergwelt für sich. Inlineskater und Radler haben ihre Sportgeräte eingemottet, auf Waldwegen kehrt Ruhe ein. Der im Sommer überlaufene Badesee wird zum Ort für erholsam Spaziergänge.



Grippe

Ist noch nicht da. Sie breitet sich von Osten aus und erreicht unsere Breiten meist erst im Januar. Zugegeben: Trotzdem schnupfen und husten viele - aber es ist meist noch keine richtige Grippe.



Pollen
Menschen mit Pollenallergie bietet der November eine Verschnaufpause. "Das ist wirklich eine pollenarme Zeit", sagt der Diplom-Meteorologe Gerhard Lux vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Die letzten stark allergenen Pollen sind die der Ambrosia, die noch im Oktober fliegen, Ende Dezember geht es manchmal mit Hasel im Erle schon wieder los. Der Klimawandel hat die Blühzeiten verschoben - die Pause ist kürzer geworden.



Mücken und Milben
Die Blutsauger: auch verschwunden. Wer es dick eingemummelt auf der Terrasse aushält oder trendig zum Wintergrillen einlädt, muss keine Mücken fürchten. Bei der Gartenarbeit bleibt man von Zecken und Milben verschont. Und das wahrscheinlich Beste dabei ist: Viel ist im Garten nicht mehr zu tun. Pause für Rasenmäher und Häcksler - und Ruhe für die Nachbarn.



Weihnachten
In den Supermärkten türmen sich schon Lebkuchen und Stollen. Aber bis zum Weihnachtsstress mit Geschenksuche, Christbaum und Familienkrach ist noch ein paar Wochen Zeit. Allein das ist für machen ein Pluspunkt. Der Dichter Hans Retep lobte: "November, November, ein Wetter unnennbar, so trübe, so grau und so kalt. Jetzt kommt es noch schlimmer, so kommt es ja immer, denn sieh: Es weihnachtet bald."
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