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Türkei-Referendum

Verfassungsreform in der Türkei: Nur knapp die Hälfte der Türken in Bayern stimmte ab

Nur knapp die Hälfte der wahlberechtigten Türken in Bayern hat sich an der Abstimmung über die Verfassungsreform in der Türkei beteiligt.
Anhänger der nationalistischen Partei jubeln am 09.04.2017 bei einer Veranstaltung zur Unterstützung der Regierungspartei AKP in Istanbul (Türkei). In der Türkei wird am 16. April mittels eines Referendums über die Änderung der Verfassung entschieden. Foto: Emrah Gurel/AP/dpa
 
von DPA
Bis Sonntagabend stimmten in München 47,56 Prozent und in Fürth 45,59 Prozent der registrierten Wähler ab, wie die Wahlkommission in Ankara am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Die Beteiligung in Bayern lag knapp unter dem bundesweiten Durchschnitt. Insgesamt gaben 48,73 Prozent der gut 1,4 Millionen in Deutschland registrierten türkischen Wähler ihre Stimme ab. Damit ist die Beteiligung deutlich höher als bei der Parlamentswahl 2015, als 40,8 Prozent der wahlberechtigten Türken in Deutschland abstimmten.

"Angesichts der historischen Tragweite" liege die Wahlbeteiligung dennoch unter den Erwartungen, sagte Vural Ünlü, Vorsitzender des Vereins Türkische Gemeinde in Bayern. "Eine niedrige Wahlbeteiligung spielt dem Erdogan-Lager in die Hände."

Türken in Deutschland hatten zwei Wochen lang die Möglichkeit, über die Einführung des von Staatschef Recep Tayyip Erdogan angestrebten Präsidialsystems abzustimmen. Das Referendum in der Türkei findet am Sonntag statt. In der Türkei sind rund 55,3 Millionen Menschen wahlberechtigt.
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