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Wetter

Unwetter und Gewitter verursachen Großeinsätze - Zug entgleist in Thüringen

Heftige Unwetter haben in Deutschland für Großeinsätze der Rettungskräfte gesorgt. Vor allem Bayern und Thüringen waren betroffen.
Ein Regionalzug steht an der Zugstrecke Gera-Göschwitz (Thüringen) zwischen Papiermühle und Stadtroda am 19.05.2017. Hier ist heute gegen 19.30 Uhr nach einem Unwetter und einem Erdrutsch ein Regionalzug entgleist. Insgesamt wurden dabei acht Personen verletzt. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa
 
von DPA
Am Freitagabend entgleiste ein Regionalzug in Ostthüringen. Er fuhr bei Stadtroda - zwischen Jena und Gera - in eine Geröll- und Schlammlawine, die nach einem Unwetter auf die Gleise gerutscht war, wie eine Bahnsprecherin mitteilte. Nach Angaben des Lagezentrums der Thüringer Polizei wurden sieben Menschen leicht verletzt.

Doch auch am Hamburger Flughafen saßen am Freitagabend etwa 400 Reisende fest. Ihre Flieger konnten bei dem schlechten Wetter nicht abheben. "Die Leute werden gut versorgt. Das Rote Kreuz ist die ganze Zeit im Einsatz", sagte ein Sprecher der Polizei. Helfer bauten Feldbetten auf, in denen die erschöpften Menschen die Nacht verbrachten.



Auch in anderen Teilen Thüringens sowie regional in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern oder auch dem Osten Niedersachsens gab es viel Regen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Abend berichtete. Mitunter seien bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter niedergegangen, auch Hagel. In der Nacht zum Samstag hob der DWD die Unwetterwarnungen auf.

Insgesamt war das Wetter in Deutschland am Freitag zweigeteilt: Im Westen wurden nur etwa 15 bis 20 Grad erreicht, in der Osthälfte herrschten bei strahlendem Sonnenschein bis zu 30 Grad.


Extrem hohen Temperaturen für den Monat Mai

Laut Deutschem Wetterdienst wurden im Osten für den Monat Mai extrem hohe Temperaturen gemessen - zum Beispiel 30,7 Grad in Berlin-Tegel, 30,5 Grad in Potsdam und 30,4 Grad in Cottbus. Spannung lag angesichts der Temperaturunterschiede in der Luft.

Die Wolken begannen nachmittags im Südosten zu quellen. Es folgten lokal kräftige Gewitter mit heftigem Starkregen. So herrschte am Vormittag zum Beispiel in Südbayern noch der Sommer, doch dann kamen Unwetter mit Hagel, Wind und Temperatursturz.

Die Feuerwehren hatten vor allem im Raum München viel zu tun. Es blieb aber meist bei kleineren Schäden. Straßen waren kurzzeitig weiß von Hagel, Regenrinnen liefen über. "Es war durchaus ein kräftiges Gewitter", berichtete ein DWD-Meteorologe. Die Hagelkörner seien bis zu drei Zentimeter groß gewesen. Auch in anderen Regionen Oberbayerns und Niederbayerns, aber auch in Oberfranken gab es Unwetter.

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