Am Rande

Und jetzt das Bockbier!

Die Frauen sind auf dem Vormarsch - überall.
Symbolfoto
 
von KLAUS ANGERSTEIN
Die letzten Bastionen fallen. Was noch vor kurzem wie eine uneinnehmbare Männerfestung schien, der kräftige Schluck Triumphator, Doppelbock oder Maximator, möglichst aus dem Pokal und bei einem Bockbieranstich genossen, ist über dem Ansturm der holden Weiblichkeit mächtig ins Wanken geraten.

Längst lässt Frau sich nicht mehr von einem Stammwürzegehalt von 18 Prozent abschrecken, von Bieren mit einem Alkoholgehalt von sieben Prozent und mehr. Im Gegenteil: Das Zeug kann offenbar gar nicht stark genug sein. Weil's eben nicht nur stark, sondern auch süffig-süß ist. Dem Pilstrinker ein Graus, den Frauen offenkundig ein Quell purer Freude.

Weshalb es auch völlig logisch ist, dass die Männerdomäne Bockbier längst keine mehr ist. Vorbei die Zeit derber Männerwitze, wenn es sich die bessere Hälfte nicht nehmen lässt, den Gatten zum Bockbier-Stammtisch zu begleiten. Na dann Prost!

zum Thema "Bier"

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