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Überregional

Trotzanfälle

Trotzanfälle beim Einkaufen: So vermeiden Eltern die Ausraster

Das Kind schmeißt sich in aller Öffentlichkeit auf den Boden, schreit und lässt sich nicht beruhigen. Diese Tipps helfen Eltern, Trotzanfällen vorzubeugen.
Kinder können anstrengend sein. Foto: Frank Leonhardt dpa
 
von DPA
Kreischen, brüllen und auf den Boden werfen - und das direkt an der Supermarktkasse. Alle Umstehenden schauen die Eltern vorwurfsvoll an und die möchten am liebsten abtauchen oder dem Kind doch die Gummibärchen kaufen.

Um solche Trotzanfälle zu vermeiden, beugen Eltern am besten vor, sagt Maria Große Perdekamp. Sie ist Leiterin der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung.


Trotzanfälle entstehen oft aus Langweile

Ein Klassiker ist der Supermarkt. "Dann kann man schon auf dem Weg besprechen: "Du darfst dir ein Teil aussuchen", rät die Expertin. Außerdem entstehen Trotzanfälle oft aus Langeweile. Dann helfen beispielsweise Suchspiele nach bestimmten Lebensmitteln und wenn man das Kind am Einkauf beteiligt. "Vielleicht darf es etwas in den Wagen legen oder etwas Leckeres für die ganze Familie aussuchen", schlägt Große Perdekamp vor.

Auch an der Kasse - wo manchen Eltern schon der Angstschweiß ausbricht - sollten sie das Kind möglichst beschäftigen, um einem Trotzanfall vorzubeugen.


Müdigkeit begünstigt Trotzanfälle

Kleineren Kindern kann man vielleicht ein kleines Spielzeug geben, etwas ältere dürfen das Kassenband mit bepacken. Und die Expertin hat noch einen wertvollen Tipp: Müdigkeit begünstigt solche Trotzanfälle enorm. Wenn es irgendwie geht, sollten Eltern das Kind nach einem langen Tag in der Kita abends nicht mehr zum Einkaufen mitnehmen.

Generell seien Trotzanfälle im früheren Kita-Alter aber normal und ließen sich nicht immer vermeiden. Eltern versuchen dann am besten - so gut es geht - ruhigzubleiben.

zum Thema "Familie"

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