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Ausgesetzte Goldfische

Stadt München warnt vor einer Goldfischplage

Goldfische werden immer häufiger ausgesetzt. In München wird das jetzt zum Problem: denn die Fischchen fressen Gewässer in freier Natur leer.
Kein Witz: Die Stadt München warnt vor einer Goldfischplage. Ausgesetzte Goldfische fressen die Tümpel in der freien Natur leer. Foto: Hänseler/Archiv
 
von DPA
Die Stadt München warnt vor einer Goldfischplage: Die glitzernden Fischchen, als Zierde in Aquarien und Gartenteichen beliebt, werden immer häufiger ausgesetzt und fressen dann Gewässer in freier Natur leer. Innerhalb kurzer Zeit könnten die Zierfische die heimischen Amphibien in den Tümpeln verdrängen, teilte die Stadt am Montag mit.

Einmal ausgesetzt vermehren sich die anpassungsfähigen Goldfische schnell. "In kurzer Zeit bilden sie ganze Schwärme - jedoch immer auf Kosten der anderen Teichbewohner, denn der Goldfisch frisst alles, was sich an Kleinlebewesen im Tümpel befindet. Für unsere heimischen Amphibien bedeutet das schnell das Aus", erläuterte die Stadt. Die Tiere seien etwa im Naturschutzgebiet Fröttmaninger Heide ausgesetzt worden.

Wer erwischt wird, dem droht ein Bußgeld. Goldfischbesitzer könnten ihre Tiere verschenken, verkaufen oder eventuell auch im Zoohandel loswerden, riet die Stadt - und verweist auch auf eine natürliche Lösung: In einschlägigen Foren werde die Anschaffung von Raubfischen diskutiert, um den Goldfischnachwuchs in Zaum zu halten.

Mitteilung der Stadt München zur Goldfischplage

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