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Regierung

Seehofer nach Schwächeanfall: "Ich erledige meinen Job zu 120 Prozent"

Nach seinem Schwächeanfall stellt Horst Seehofer klar: Alles bestens. Aber muss er kürzertreten? Seine Antwort: "Lassen Sie die Tassen im Schrank."
Seehofer nach Schwächeanfall: "Ich erledige meinen Job zu 120 Prozent" Foto: dpa
 
von DPA
Zwei Tage nach seinem neuerlichen Schwächeanfall hat Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) alle Spekulationen über einen möglicherweise angeschlagenen Gesundheitszustand energisch zurückgewiesen. "Ich habe noch immer meinen Job zu 120 Prozent erledigt - das ist das Entscheidende", sagte Seehofer am Montag bei einer Ordensverleihung in München - und fügte hinzu: "Bei Wahrnehmung von Verantwortung sind 100 Prozent zu wenig." Er habe auch keinerlei Termine abgesagt, er absolviere das "uneingeschränkte Programm".

Seehofer hatte beim Tag der offenen Tür der Staatskanzlei am Samstag einen kurzen Schwächeanfall erlitten. Der CSU-Chef habe bei der Bürgersprechstunde am Samstag ein "kurzes Unwohlsein" gehabt und sich hinsetzen müssen, sagte ein Sprecher der Staatskanzlei. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, Seehofer habe gestützt werden müssen. Danach setzte er die Veranstaltung aber wie geplant fort.

Seehofer sagte am Montag zur Erklärung, er habe von Mittwoch bis Samstag vergangener Woche 14 Termine in Bayern und in Berlin absolviert - und dann am Samstag vier Stunden beim Tag der offenen Tür von Landtag und Staatskanzlei verbracht. "Finden Sie mal einen anderen Regierungschef in ganz Deutschland, der das macht." Auf Fragen, ob er sein bisheriges Pensum in den kommenden Wahljahren halten könne, sagte Seehofer: "Lassen Sie die Tassen im Schrank."

Im Januar hatte der Ministerpräsident in Wildbad Kreuth vor den CSU-Landtagsabgeordneten einen Schwächeanfall gehabt. Er musste sich damals am Rednerpult festhalten, wurde dann gestützt und zu seinem Platz geführt - von wo aus er dann im Sitzen weiterredete.

Seehofer verlieh am Montag in der Münchner Residenz den Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst. Mit fünf neuen Auszeichnungen steigt die Zahl der Ordensträger nunmehr auf 98.
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