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Branntweinmonopol

Schnapsbrenner in Not: Ende einer langen Tradition?

Über 16 000 Kleinbrennereien gibt es in Deutschland. Das nahende Ende des sogenannten Branntweinmonopols könnte diese Vielfalt schmälern.
Ein Schnapsbrenner riecht am an einem frisch gebrannten Gin. Das nahende Ende des deutschen Branntweinmonopols bedroht einen traditionellen Nebenerwerb vieler Bauern: die Schnapsbrennerei. Foto: Patrick Seeger/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
 
von DPA
Das nahende Ende des deutschen Branntweinmonopols bedroht einen traditionellen Nebenerwerb vieler Bauern: die Schnapsbrennerei. Wenn das Monopol Ende dieses Jahres endgültig ausläuft, wird sich die Alkoholproduktion für viele Landwirte nicht mehr lohnen.

16 000 Kleinbrenner in Deutschland

"Es wird weitere Brennereien geben, die aufhören", sagte Gerald Erdrich, der Geschäftsführer des Bundesverbands der Obst- und Kleinbrenner in Karlsruhe. Derzeit sind noch 16 000 Kleinbrenner in Deutschland aktiv, im vergangenen Jahrzehnt waren es noch mehr als 20 000.

Vom Aus bedroht sind auch mehr als 60 bäuerliche Brennereigenossenschaften in Bayern, die bislang den Bund belieferten. Denn die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein in Offenbach stellt nach Abwicklung ihrer restlichen Verwaltungsaufgaben Ende 2018 die Tätigkeit ein. Und für die Brennereigenossenschaften entfällt mit der Auflösung der Behörde ihr Geschäftsmodell. "Viele werden aufhören", erwartet Jürgen Gros, der Chef des bayerischen Genossenschaftsverbands.
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