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Kriminalität

Polizei ermittelt gegen Frau aus Südbayern wegen erfundener Vergewaltigung

Wegen eines Interneteintrags über eine erfundene Vergewaltigung durch einen Asylbewerber in Südbayern wird nun gegen eine Frau ermittelt.
Der rot unterlegte Schriftzug-Banner «+++FALSCHMELDUNG!+++» mit dem Wappen der bayerischen Polizei ist am 03.01.2017 auf dem Bildschirm eines Computers in München zu sehen. Foto: Peter Kneffel/dpa
 
von DPA
Die 55-Jährige steht im Verdacht, den sexuellen Missbrauch einer 17-Jährigen als freie Erfindung in den sozialen Netzwerken verbreitet zu haben, wie die Polizei am Montag in Rosenheim mitteilte. Es werde wegen Vortäuschens einer Straftat und wegen Volksverhetzung gegen die Frau aus dem niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn ermittelt.

In einem Facebook-Eintrag hatte sie nach Überzeugung der Polizei geschrieben, die Jugendliche sei in Mühldorf am Inn von einem Asylbewerber vergewaltigt worden und habe notoperiert werden müssen. Nichts davon stimmte jedoch laut den Ermittlungen der Polizei.

Nach Bekanntwerden der gefälschten Meldung war die Polizei offensiv vorgegangen: Sie hatte auf Facebook und bei Twitter die Fälschung mit deutlichen Worten angeprangert. "Die große Zustimmung in medialen Veröffentlichungen als auch der Community in sozialen Medien ist für mich eine eindeutige Bestätigung für unser offensives und geradliniges Vorgehen im südlichen Oberbayern gegen Falschmeldungen oder Hetzbotschaften im Netz", erläuterte nun der Präsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Robert Kopp.

Die Polizei müsse jede Form einer gezielten Desinformation aufdecken und bekämpfen. "Zivilcourage ohne jegliche Form von Hysterie oder Aktionismus ist daher auch im Internet unabdingbar."
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