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Herbst

Nussig oder süß: Welcher Kürbis eignet sich für welches Gericht?

Zum Herbst gehört auch Kürbis auf den Teller. Doch welche Sorte eignet sich für welches Gericht? Und was sollte man bei der Zubereitung beachten?
Nussig oder süß: Welcher Kürbis eignet sich für welches Gericht? Symbolbild: Pixabay.com
 
von DPA
Er nimmt leicht den Geschmack von Gewürzen an, ist dazu noch kalorienarm und ballaststoffreich: Der Kürbis ist in der Küche eine Alternative zu Standardgemüse wie der Kartoffel. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid hin. Er eigne sich genauso gut für Aufläufe, als Beilage oder Soßengrundlage, sagt aid-Experte Harald Seitz. Ob Chili, Curry, Ingwer, Knoblauch oder auch Zucker - wasserlösliche Gewürze verleihen dem Kürbis intensiven Geschmack. Besonders beliebt in Deutschland sind nach Angaben des aid die Sorten Hokkaido, Butternut und Pattison.

Kürbisse sind teilweise schwer zu knacken. Einfacher geht die Verarbeitung, wenn man den Kürbis gewaschen, aber sonst unbearbeitet in den Backofen schiebt. Bei 150 Grad sollte das Fruchtfleisch nach 30 bis 40 Minuten geschmeidig sein, so dass sich die Schale leicht ablösen lässt. Bei einigen Sorten wie dem Hokkaido kann man die Schale aber auch mitessen, heißt es in der Zeitschrift "Lebensmittelpraxis" (Ausgabe 15-16). Außer dem Hokkaido gibt es noch folgende beliebte Kürbissorten:


Butternut:

Er hat die Form einer Birne, die Schale ist zunächst grün, später beige. Wie der Name schon sagt, schmeckt das Fruchtfleisch nussig. Man kann ihn füllen, braten, zu Suppe und Püree verarbeiten.


Muskatkürbis:

Der Name ist Programm. Diese Sorte hat ein Muskataroma und wird daher idealerweise zu Suppe oder Püree verarbeitet.


Sweet Dumpling/Patidou:

Kleine Früchte mit grünen Streifen. Sie schmecken besonders süß, daher nutzt man sie für Aufläufe, Chutneys und Marmeladen.


Spaghettikürbis:

Er enthält gelbes Fruchtfleisch, das aus langen Fasern besteht. Nach dem Kochen kratzt man diese mit einer Gabel heraus, die Fäden erinnern dann an Spaghetti.


Lumina:

Hat eine helle bis graue Schale. Er schmeckt lecker als Rohkost oder gebraten.


Tipp: Angeschnittenen Kürbis mit Frischhaltefolie abdecken

Kürbisse sind reif, wenn der Stielansatz sowie die Schale hart und trocken sind. Wer Kürbisse trocken und kühl lagert, kann sie sogar bis zum Frühjahr aufheben. Aufgeschnittene Kürbisse sollten dagegen in Frischhaltefolie verpackt nur einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden, teilt der Bayerische Bauernverband mit. Alternativ kann man das Fruchtfleisch kurz blanchieren und dann einfrieren.


Bitter schmeckender Kürbis kann zu Übelkeit und Durchfall führen

Bereiten Verbraucher einen Kürbis aus dem eigenen Garten zu, sollten sie vorher immer etwas davon roh probieren. Hat das Fleisch einen bitteren Geschmack, entsorgen sie das Gemüse besser. Denn dann enthält der Kürbis Bitterstoffe, die zu Schleimhautreizungen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen können. Das erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn.

Diese sogenannten Cucurbitacine können sich durch unbeabsichtigte Kreuzungen auch in Speisekürbissen wieder bilden. Sie stecken dem aid zufolge normalerweise nur in Zierkürbissen. Diese tragen beim Verkauf im Handel üblicherweise einen Hinweis, dass sie nicht gegessen werden sollten.
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