Regensburg
Kriminalität

Missbrauch bei den Regensburger Domspatzen: Opfer sollen entschädigt werden

Die Opfer des Missbrauchs bei den Regensburger Domspatzen sollen bis Ende 2017 finanziell entschädigt werden.
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Das Gymnasium der Domspatzen, aufgenommen am 27.04.2015 in Regensburg (Bayern). Das Bistum Regensburg und die Regensburger Domspatzen wollen den sexuellen Missbrauch von Kindern in ihren Reihen aufarbeiten. Am 12.10.2016 wird bei einer Pressekonferenz der Zwischenbericht zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen vorgestellt. Foto: Armin Weigel/dpa
Das Gymnasium der Domspatzen, aufgenommen am 27.04.2015 in Regensburg (Bayern). Das Bistum Regensburg und die Regensburger Domspatzen wollen den sexuellen Missbrauch von Kindern in ihren Reihen aufarbeiten. Am 12.10.2016 wird bei einer Pressekonferenz der Zwischenbericht zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen vorgestellt. Foto: Armin Weigel/dpa
Die Opfer des Missbrauchs bei den Regensburger Domspatzen sollen bis Ende 2017 finanziell entschädigt werden. Je nach Schwere der Übergriffe sollen die Betroffenen zwischen 5000 und 20 000 Euro erhalten, kündigte Bischof Rudolf Voderholzer am Mittwoch in Regensburg an. Ein Gremium aus drei Personen werde über die Höhe der Zahlungen entscheiden.

Die Regelung ist das Ergebnis intensiver Beratungen zwischen Vertretern der Kirche und der Betroffenen, darunter auch Alexander Probst. Der 56-Jährige zeigte sich zufrieden: "Wir traten an mit einem Forderungskatalog, der bewusst sehr hoch angesetzt war - nach heutigem Stand wissen wir, dieser Forderungskatalog ist erfüllt". Dies sei ein Ergebnis, "von dem wir jahrelang geträumt haben".
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