Düsseldorf
Loveparde-Prozess

Loveparade: Veranstalter Schaller aus Schlüsselfeld begrüßt den Strafprozess

Der Veranstalter der tödlich geendeten Loveparade 2010, der gebürtige Franke Rainer Schaller , hat den angeordneten Strafprozess begrüßt.
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Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller aus Schlüsselfeld (Landkreis Bamberg) begrüßt den angeordneten Strafprozess zu dem Unglück von 2010. Foto: dpa/Archiv
Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller aus Schlüsselfeld (Landkreis Bamberg) begrüßt den angeordneten Strafprozess zu dem Unglück von 2010. Foto: dpa/Archiv
"Ich bin froh, dass es einen Prozess geben wird und vertraue auf das deutsche Rechtssystem. Dieses wird Klarheit darüber bringen, was damals wirklich geschah", erklärte der in Schlüsselfeld (Landkreis Bamberg) aufgewachsene Schaller am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.


"Menschen haben Fehler gemacht"

Gerade für Angehörige und Verletzte sei es enorm wichtig, dass die Verantwortlichen gefunden würden. "In Duisburg fand keine Naturkatastrophe statt, sondern Menschen haben Fehler gemacht."
Bei der Tragödie waren vor sieben Jahren 21 Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Das Landgericht in Duisburg hatte die Anklage gegen zehn Beschuldigte der Stadt und des damaligen Veranstalters Lopavent des Fitnessketten-Unternehmers Schaller zunächst mangels Erfolgsaussichten nicht zur Verhandlung zugelassen. Dagegen hatten die Staatsanwaltschaft und verschiedene Nebenkläger erfolgreich Beschwerde eingelegt.
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