Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Familie

Kabinett beschließt Kindergelderhöhung um zwei Euro

Im Jahr 2017 sollen einige Familienleistungen leicht erhöht werden. Darunter fällt auch das Kindergeld.
Kabinett beschließt Kindergelderhöhung um zwei Euro Symbolbild: dpa
 
Zum kommenden Jahr sollen einige Familienleistungen leicht erhöht werden. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch in Berlin eine Gesetzesvorlage, wonach das Kindergeld um zwei Euro pro Monat steigt und der Kinderzuschlag für einkommensarme Familien um zehn Euro monatlich je Kind erhöht wird.

Der Kinderzuschlag war in diesem Jahr bereits von bis zu 140 auf bis zu 160 Euro angehoben worden und soll nun Anfang 2017 auf bis zu 170 Euro pro Kind steigen. Darüber hatten sich die Koalitionsspitzen in der vergangenen Woche verständigt. Den Zuschlag können Eltern beantragen, die wegen zu geringer Einkommen für ihre Kinder Leistungen beantragen müssten und dadurch als ganze Familie zu Hartz-IV-Aufstockern würden.

Die Erhöhung des Kindergeldes ist notwendig, weil auch der Kinderfreibetrag bis 2018 in zwei Schritten von jetzt 4.608 Euro auf 4.788 Euro steigen soll. Das Kindergeld steigt 2018 ebenfalls um weitere zwei Euro. Nächstes Jahr gibt es für das erste und zweite Kind 192 Euro, für das dritte Kind 198 Euro und für jedes weitere 223 Euro.

Der Betrag für die steuerliche Freistellung des Existenzminimums wird von derzeit 8.652 Euro bis 2018 auf 9.000 Euro angehoben. Parallel zum Grundfreibetrag wird auch der Unterhaltshöchstbetrag erhöht. Der Gesetzentwurf aus dem Finanzministerium sieht außerdem geringfügige Steuererleichterungen vor.

zum Thema "Kindergeld"

Newsletter kostenlos abonnieren