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Überregional

Abgas-Affäre

Glosse zum VW-Skandal und den juristischen Folgen: Was soll der Streit?

Ein erster VW-Käufer aus Unterfranken hat im Abgasskandal Recht bekommen. Setzt jetzt die Trendwende ein? Unser Autor fragt: Was soll der Streit eigentlich?
Ein Dieselmotor eines VW Golf 2.0 TDI (Baujahr 2012), fotografiert am 21.09.2015 in Frankfurt (Oder) Foto: Patrick Pleul/dpa
 
von KLAUS ANGERSTEIN
Der VW-Skandal - für Juristen entpuppt er sich als geradezu ideale Spielwiese. Vor allen Dingen dann, wenn ein solcher Rechtskundiger vielleicht auch noch Anwalt ist und VW fährt. Und vom Abgas-Skandal betroffen ist.

Natürlich liegt es da auf der Hand, dass der Jurist gern streitet. Das ist quasi Lebenselixier. Zumal dann, wenn die moralische Empörung über die nachgewiesenen Abgas-Betrügereien eines großen Autokonzerns wie VW geradezu eine juristische Herausforderung darstellen müssen. Da wird dann in erster Instanz gewonnen oder verloren. Egal, es geht eh in die nächste Instanz, wo dann wieder gewonnen oder verloren wird. Noch mal egal, Hauptsache man landet irgendwann vor dem Bundesgerichtshof - offenkundig das Juristennirwana, wo alle mal hin wollen.
Ich bin kein Jurist, fahre einen VW und bin vom Abgasskandal betroffen. Ein VW-Händler hat mir innerhalb von 30 Minuten eine neue Software aufgespielt und gut war's. Mein Auto fährt und ich bin zufrieden.

Frage: Was soll der ganze Streit eigentlich?

zum Thema "Abgas-Skandal"

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