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Überregional

Fahndungserfolg

Frau durch Schüsse getötet - Mutmaßlicher Täter gefasst

Eine Frau ist am Freitagmorgen in Hessen erschossen worden. Die Polizei hat nun den Tatverdächtigen nach einer Fahndung gefasst.
Beamte der Spurensicherung arbeiten am 17.02.2017 in Offenbach (Hessen) hinter einer Absprerrung vor einem Sichtschutz, hinter dem sich die Leiche einer Frau befindet. Ein unbekannter Täter hatte das Opfer am Morgen erschossen. Die Polizei befragt derzeit Zeugen und fahndet nach dem Verdächtigen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
 
von DPA
Eine zweifache Mutter ist in Offenbach erschossen worden. Die 40-Jährige starb am Freitag am Tatort vor einem Wohnblock im Stadtteil Bieber-Waldhof. Die Polizei nahm knapp vier Stunden nach der Bluttat einen 32 Jahre alten Mann als Verdächtigen fest. Nach ersten Erkenntnissen kannten sich Opfer und Täter. In welcher Beziehung sie genau zueinander standen, sei noch unklar, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Offenbach, Axel Kreutz. Auch die Hintergründe und das Motiv seien bislang unbekannt.

Zeugen hatten die Polizei am Morgen um kurz nach 8.00 Uhr alarmiert. Sie berichteten von einem Mann, der geschossen habe, und einer Frau, die am Boden liege. Der Schütze flüchtete anschließend in einem Auto, die Polizei leitete eine Fahndung ein. Gegen 11.45 Uhr nahmen die Beamten den mutmaßlichen Schützen in einer Wohnung im Offenbacher Stadtteil Lauterborn fest. Dabei sei niemand verletzt worden, hieß es. Ermittlungen wegen Totschlags wurden eingeleitet.

Die 40-jährige Offenbacherin starb der Polizei zufolge, bevor sie in ein Krankenhaus gebracht werden konnte. Ihre Leiche soll nun rechtsmedizinisch untersucht werden. Dabei soll auch geklärt werden, ob einer oder mehrere Schüsse abgegeben wurden. Die Frau hinterlässt zwei Kinder, die nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht mehr im  Kleinkindalter sind.

Die Ermittler wollen nun Zeugen und den Tatverdächtigen zum Ablauf und den Hintergründen der Tat befragen. Der 32-jährige Offenbacher muss bis spätestens Samstag einem Haftrichter vorgeführt werden, der dann über die Frage der Untersuchungshaft entscheidet.

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