Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Oberpfalz

Bub (5) lebensgefährlich verbrannt: War es doch ein Unfall?

Im Fall des Buben aus der Oberpfalz, der durch brennendes Benzin lebensgefährlich verletzt wurde, gehen die Ermittler nicht mehr von versuchtem Mord aus.
In der Oberpfalz ist ein fünfjähriger Bub bei einem Feuer lebensgefährlich verletzt worden. Foto: Ian Walton, dpa
 
von DPA
Vermutlich war es doch ein Unfall: Im Fall des fünfjährigen Buben aus der Oberpfalz, der durch brennendes Benzin lebensgefährlich verletzt wurde, geht der Ermittlungsrichter inzwischen nicht mehr von versuchtem Mord aus. Wahrscheinlicher sei für den Richter ein Unfall, sagte ein Sprecher der Regensburger Staatsanwaltschaft am Freitag weiter. Die 36 Jahre alte Mutter des Kindes bleibt aber dennoch in einem psychiatrischen Krankenhaus. Der Ermittlungsrichter habe den Unterbringungsbefehl verlängert.

Lediglich der Sachverhalt sei abgeändert worden, sagte der Sprecher: So wird der Mutter nun statt versuchtem Mord unter anderem fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Da weder sie noch ihr Mann den Buben nach dem Vorfall zum Arzt brachten, wird außerdem gegen die Eltern wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen ermittelt.

Der Fall war vergangene Woche ins Rollen gekommen, als einer Tankstellenbetreiberin das entstellte Gesicht des Buben auffiel und sie das Jugendamt alarmierte. Der Fünfjährige wurde von der Polizei aus der Familie geholt und in eine Spezialkrankenhaus gebracht. Dort erzählte der Bub, seine Mutter habe ihn angezündet. Die vier anderen Kinder der Familie wurden in eine Pflegefamilie und ein Kinderheim gebracht. Das Sorgerecht für alle fünf Kinder hat das Chamer Amtsgericht den Eltern vorläufig entzogen.
Newsletter kostenlos abonnieren